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Solidarität ist das Gebot der Stunde: Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in Marzahn-Hellersdorf

Auch in Marzahn-Hellersdorf hat sich das öffentliche Leben bereits verändert. Die Corona-Pandemie nimmt auf uns alle Einfluss und wird in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten unseren Alltag prägen. Wir haben im Folgenden einige Informationen zusammengestellt, die helfen sollen, einen angemessenen Umgang in unserem Bezirk mit der Situation zu finden.

Wichtig ist grundsätzlich: Seien wir solidarisch, helfen wir unseren Mitmenschen, handeln wir mit Bedacht und ohne Panik. In dieser Situation gilt unser Dank all jenen, die die Lebensmittelversorgung, die Betreuung von jungen, älteren und kranken Menschen, die öffentliche Sicherheit und Ordnung und die Gewährleistung von Informationen für die Bevölkerung sicherstellen.

Wir haben für Sie zusammengetragen:

  • Allgemeine Informationen
  • Spezifische Informationen für Marzahn-Hellersdorf
  • und konkrete Hilfen und Unterstützungsangebote.

Wir werden diese Informationen für Sie regelmäßig aktualisieren.
Letzte Aktualisierung: 30. März um 15:00 Uhr.

 

Allgemeine Informationen

 

Grundregeln in Sachen Hygiene und Kontakt im Falle von Betroffenheit

 

Informationen zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66-07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de. Außerdem: Gebärdentelefon (Videotelefonie).

 

Kontaktbeschränkungen in ganz Berlin

Im Stadtgebiet von Berlin befindliche Personen haben sich, vorbehaltlich anderweitiger Regelungen dieser Verordnung, ständig in ihrer Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft aufzuhalten. Dies gilt auch für wohnungslose Menschen, soweit sie kommunal oder ordnungsrechtlich untergebracht sind.

Das Vorliegen von Gründen, die das Verlassen der Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft nach den Bestimmungen dieser Verordnung erlauben, ist gegenüber der Polizei und den zuständigen Ordnungsbehörden glaubhaft zu machen. Bei jeglichem Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft ist – soweit möglich – ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

 

Versorgung mit Lebensmitteln und lebensnotwendigen Artikeln

Seit dem 18. März 2020 sind viele Geschäfte geschlossen. Die Versorgung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten ist gesichert. Alle Lebensmittelmärkte, Drogerien und Apotheken bleiben auch weiterhin geöffnet und können die Versorgung vollumfänglich sicher stellen.

Seit dem 23. März 2020 dürfen Dienstleistungsgewerbe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe weder für den Publikumsverkehr geöffnet werden noch ihre Dienste anbieten. Für medizinisch notwendige Behandlungen gilt dies nicht.

Die Geschäfte müssen zum Schutz der Bürger*innen geeignete Vorkehrung zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen treffen.

Im folgenden eine Liste mit Geschäften, die weiterhin geöffnet bleiben:

  • Lebensmittel- und Getränkeläden
  • Wochenmärkte
  • Backstuben
  • Spätis
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Sanitärhäuser
  • Optiker und Läden für Hörgeräte
  • Apotheken
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken
  • Sparkassen
  • Poststellen
  • Bau- und Gartenmärkte
  • Zeitungsverkauf
  • Buchhandel
  • Werkstätten (Kfz, Fahrräder)
  • Tierbedarf
  • Fahrradgeschäfte
  • Bestattungsunternehmen
  • Handwerkerbedarf 
  • Großhandel

Gaststätten und Shisha-Bars dürfen seit dem 23. März 2020 nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Sie dürfen Speisen und Getränke zur Abholung oder zur Lieferung anbieten. Für die Abholung, auch durch Lieferdienste, sind geeignete Vorkehrung zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen.

Bereits seit dem 14. März 2020 sind Clubs und Kneipen geschlossen.

Hotels und andere Beherbergungsbetriebe dürfen keine touristischen Übernachtungen anbieten.

 

Öffentlicher Personennahverkehr

In der Corona-Krise soll Berlins öffentlicher Nahverkehr, also Busse und Bahnen der BVG und der S-Bahn, so lange wie möglich ohne Einschränkungen aufrechterhalten werden. Der Grund ist, dass wichtige Infrastruktur wie Krankenhäuser, Sicherheitsbehörden und Versorgungsbetriebe für alle Menschen, ob Personal, Patient*innen oder Kund*innen, möglichst gut erreichbar bleiben sollen. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt es, nach Möglichkeit einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu Mitmenschen einzuhalten.

 

In Marzahn-Hellersdorf

 

Schulen und Kindergärten

Alle Kitas und allgemeinbildenden Schulen sind ab dem 17. März 2020 geschlossn. Eine Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Seit dem 23. März 2020 reicht es für einen Anspruch auf Notbetreuung in Berlin auch, wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf tätig ist.

Alle Informationen zur Notbetreuung in Kita/Kindertagespflege und Schule

 

Bibliotheken, Volkshochschule, Musikschulen und sonstige Einrichtungen des Amtes für Kultur und Weiterbildung

Bezirksstadträtin Juliane Witt, zuständig für Kultur, Weiterbildung, Soziales und Liegenschaften, informiert:

Auf Anweisung des Berliner Kultursenators Klaus Lederer sind seit Samstag, 14. März 2020, alle Kultureinrichtungen des Landes Berlin geschlossen. Dazu zählen auch die Volks- und Musikschule sowie alle öffentlichen Bibliotheken. Eine Bücherabgabe findet derzeit nicht statt. Bitte melden Sie sich dafür nach den Osterferien bzw. sobald die Einrichtungen wieder öffnen bei der jeweiligen Bibliothek.

Bezirkliche Einrichtungen für Kultur und Weiterbildung in Marzahn-Hellersdorf schließen.

Podcast der Mark-Twain-Bibliothek

 

Kultur, Veranstaltungen und öffentliche Feste

Der Berliner Senat hat am 14. März beschlossen, dass in Berlin ab sofort alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmer*innen untersagt sind. Kneipen, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Messen, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen dürfen nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Das Kirschblütenfest wie auch alle anderen Veranstaltungen sind abgesagt. Restaurants können unter bestimmten Bedingungen offen bleiben. Die Festlegungen dazu sind in der Rechtsverordnung festgehalten.

Alternative: Kultur im Netz
Die Plattform Berlin (a)live, ein gemeinsames Projekt der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Berliner Agentur 3pc, ist die zentrale Anlaufstelle für alle Berliner Live-Angebote wie Diskussionen, Performances, DJ-Battles, Opern sowie Konzerte und Vernissagen im Netz. Hier können Live-Streams aller Plattformen frei zusammengetragen und verlinkt werden. Kulturschaffende erhalten so mehr Aufmerksamkeit für ihre Projekte. Darüber hinaus bietet die Plattform auch die Möglichkeit, über Spenden Künstler*innen und Projekte gezielt zu unterstützen.

 

Sporteinrichtungen, Schwimmhallen und Fitnessstudios

Bezirksstadtrat Gordon Lemm, zuständig für Jugend, Schule und Sport in Marzahn-Hellersdorf, informiert:

Ab Montag, 16. März 2020, sind alle Sporthallen und Sportanlagen in Marzahn-Hellersdorf für den Vereins- und Freizeitsport gesperrt, Sportvereine und Schulen wurden informiert.

Gemäß der Rechtsverordnung des Senats vom 14. März 2020 werden alle Schwimm- und Badeanstaltungen sowie alle öffentlichen und privaten Sporteinrichtungen, darunter auch Fitnessstudios, geschlossen sein.

 

Kinder-, Jugend-, Freizeit- und Senior*inneneinrichtungen, Familienzentren, Schuldnerberatung und Stadtteilzentren

Alle Einrichtung sind bis mindestens nach den Osterferien geschlossen. Im Folgenden sind Informationen der Einrichtungen zu noch bestehenden Angeboten aufgelistet: 

 

Stadtteilzentrum Marzahn-Nord, Rosenbecker Str. 25/27

  • kostenlose Sozial- und Mieterberatung: Frau Maute: 0151 51162841 oder info@gesoplan.de (dienstags 12-15 Uhr)
  • Rechtsberatung: Frau Vorpahl: 030 75639523 oder auch info@gesoplan.de (dienstags 12-17 Uhr)
  • Für Menschen in Marzahn NordWest (PLZ 12689 Berlin), die Hilfe brauchen, insbesondere aus Risikogruppen, bietet das Nachbarschafts- und Familienzentrum abhängig vom aktuellen Stand der öffentlichen Bekanntmachungen und solange es die Kapazitäten zulassen: Einkaufs- und Besorgungsdienste Mo-Fr von 9-12 Uhr unter Tel.: 030 9339486 oder per Email: info@kiekin.org Beratung und Information Mo-Fr von 9-16 Uhr unter Tel.: 030 9322107 Sorgentelefon Mo-Fr von 14 bis 18 Uhr unter Tel.: 0176 41351462.

 

Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte

  • Für die Vermittlung von Einkaufshilfen kooperieren wir aktuell mit dem DRK und der Freiwilligenagentur Marzahn. Ab nächste Woche schaltet die Volkssolidarität eine eigene Hotline dazu.
  • Flüchtlingsberatung: klausjuergen.dahler@volkssolidaritaet.de
  • Integrationslotsen lara.rassai@volkssolidaritaet.de
  • Einkaufshilfen-Vermittlung: kieztreff-marzahn-mitte@volkssolidaritaet.de
  • Telefonische Beratung: 0176 53296784
  • Mundschutz nähen im Nähcafé Marzahn: martina.polizzi@volkssolidaritaet.de

 

Stadtteilzentrum MOSAIK

  • Tel. 54 98 81 83
  • Mo-Fr von 9-17 Uhr ist ein Mitarbeiter*in erreichbar. Wir beraten telefonisch oder per E-Mail, im Einzelfall auch persönliche mit Abstand!

 

STZ Bürgerhaus "Südspitze"

Die nachbarschaftliche Hilfe (z.B. wichtige Einkäufe oder Apothekengänge) kann ab dem 25.03.2020 nur noch auf der Basis individueller Absprachen erfolgen. Sollten Sie einen diesbezüglichen Hilfebedarf haben, wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer (030) 76 236 500 oder unter kontakt@fwa-mh.de an die Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf, welche diese Hilfen koordiniert oder nutzen Sie das Netzwerk www.nebenan.de.

 

AWO-Stadtteiltreff Hellersdorf-Nord

Geschlossen aber telefonische Beratungen zu folgenden Themen:

  • Rentenberatung sofern es um Rentenanträge geht, zu denen Fristen eingehalten werden müssen- Rechtsberatung sofern es um arbeitsrechtliche Kündigungen geht; Anmeldung im AWO Stadtteiltreff unter der Telefonnummer 99 39 079.

 

Stadtteilzentrum Hellersdorf Ost

Der Träger Mittendrin hat auf seiner Internetseite veröffentlicht, dass alle Einrichtungen geschlossen sind; kein Hinweis auf sonstige Angebote/Erreichbarkeit.

 

AWO-Stadtteiltreff Mahlsdorf-Süd

Geschlossen, informiert aber über Hilfsangebote:

  • Nachbarschaftshilfe: Nachbarschaftsnetzwerk www.nebenan.de vermittelt und berät online und per Hotline 0800 866 55 44 Nachbar*innen und Angehörige der Risikogruppen (z. B. für Einkaufen, Abholung von Medikamenten etc.)
  • Ehrenamtlich helfen: Das Engagementportal "bürgeraktiv" (www.berlin.de/bürgeraktiv) des Landes Berlin bündelt Engagementmöglichkeiten
  • Der Fahrbare Mittagstisch vom AWO Kreisverband Nordwest e.V. liefert älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen ein kostengünstiges Mittagessen. Aufgrund der aktuellen Situation werden mehr ehrenamtliche Fahrer*innen benötigt. Kontakt: Barbara Canton, Koordinierungsstelle Engagement, 030 25389 218
  • Berliner Gabenzäune: Berliner*innen hängen Tüten mit verzehrfertiger Nahrung, Kleidung, Hygieneartikel und Hundefutter für obdachlose Menschen an festgelegte Orte. Die Standorte finden Sie beispielsweise hier: http://facebook.com/BerlinerGabenzaun
  • Blut spenden: Das Deutsche Rote Kreuz bietet auch in der aktuellen Lage Blutspendetermine an. Wer sich gesund fühlt und sich in den letzten Wochen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten hat, kann das Gesundheitssystem mit seiner Spende unterstützen: https://www.blutspende-nordost.de/informationen-zum-coronavirus
  • Soziale Unternehmen unterstützen: Unter dem Motto "Spenden statt entsorgen" vermittelt http://www.Innatura.org fabrikneue Sachspenden von Firmen für soziale Zwecke. Auf der Plattform http://www.Youvo.org können Kreative aus dem Digital-, Design- oder Kommunikationsbereich soziale Projekte unterstützen.
  • Hilfe bekommen: Helfen ist wichtig. Doch manchmal sind wir es selbst, die Hilfe brauchen. Die Corona-Krise fordert uns alle heraus. Auf einmal in den eigenen vier Wänden weitgehend isoliert zu sein oder im Kreise der Familie oder WG auf engem Raum keinen Rückzugsort zu haben, kann zu einer erheblichen Belastung werden. Hier finden Sie Hilfe:
    • Corona-Seelsorge: Gemeinsame Hotline der Krisenintervention Berlin sowie kirchliche und Krankenhaus-Telefonseelsorge: 030 403 665 885 in der Zeit zwischen 8-18 Uhr
    • Silbernetz: anonyme und kostenlose Hotline für Menschen über 60: 0800 4 70 80 90; täglich von 8- 22 Uhr
    • Muslimisches Seelsorge-Telefon: 030 443 509 821, http://www.mutes.de, rund um die Uhr
    • BIG: Bei häuslicher Gewalt - Hilfe für Frauen und ihre Kinder: 030 611 03 00, täglich zwischen 8 und 23 Uhr
    • Kindernotdienst: 030 61 00 61, rund um die Uhr

 

FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf:

„Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, die Infektionsrate derzeit so klein wie möglich zu halten. Deshalb rufen wir auf: Bleiben Sie zuhause, wenn Sie es können! Dementsprechend bieten wir zurzeit keine persönliche Beratung an. Wir sind trotzdem noch für Sie da! Sie erreichen uns weiterhin per E-Mail unter kontakt@fwa-mh.de. Während der Öffnungszeiten können Sie auf Facebook mit uns chatten: www.facebook.com/FWAMaHe/. Auch auf Instagram können Sie uns Nachrichten senden:

Öffnungszeiten:

  • Montag: 10 - 14 Uhr
  • Dienstag: 10 - 16 Uhr
  • Mittwoch: 10 - 16 Uhr
  • Donnerstag: 10 - 18 Uhr
  • Freitag: 10 - 14 Uhr

 

Frauenzentrum Matilde e.V.

Die Beratungsstelle ist derzeit telefonisch Mo-Do von 9:30-16 Uhr und unter beratung@matilde-ev.de zu erreichen. Alle Beraterinnen rufen zurück oder melden sich per Mail. Psychologische- und Rechtsberatung finden telefonisch oder per Mail statt, Anmeldung unter: 030 56 400 229.
Im dringenden Fall von häuslicher Gewalt wenden Sie sich bitte an BIG HOTLINE: 611 03 00 oder an die Polizei.

 

Frauentreff HellMa

Vorerst bieten wir an, uns über Telefon und mail mit dringenden Problemen zu kontaktieren. Unsere neue Kollegin, die speziell für die Beratung bei häuslicher Gewalt eingestellt wurde, hat ihre Arbeit aufgenommen. Einzelberatungen werden im Bedarfsfall noch realisiert - möglichst bitte nach telefonischer Voranmeldung montags bis mittwochs.
Für dringende Beratungen, Probleme und Nachfragen stehen wir weiter vor Ort an der Marzahner Promenade 41 zu Ihrer Verfügung.

  • HellMa-Telefon: 542 50 57 oder Frau Krusen: 449 32 27 jeweils mit Anrufbeantworter. Hinterlassen Sie dort bitte Nachrichten, denn wir können und wollen nicht jeden unbeantworteten Anrufversuch auf gut Glück zurück verfolgen.

E-Mail: kontakt@mim-ev.de oder info@frauentreff-helma.com

 

NachbarinnenTreff "Louise"

Wir sind in dieser Zeit telefonisch und über Email für Sie erreichbar:
Frau Farha: Tel.: 030 32509061, E-Mail: rim.farha@gmbh-kiekin.de. Für Menschen in Marzahn-NordWest aus Risikogruppen (z.B. Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen u. Immunschwäche), die nicht unter Quarantäne stehen, bieten wir abhängig vom aktuellen Stand der öffentlichen Bekanntmachungen und solange es unsere Kapazitäten zulassen Einkaufshilfe an. Bitte rufen Sie im Bedarfsfall Frau Stein unter 030 9349 2748 an.

 

Pflegestützpunkte

  • Wir beraten Sie Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr telefonisch oder auch per E-Mail:
    • Pflegestützpunkt Marzahner Promenade 49, 12679 Berlin
      Tel: 030 - 5143093
      Fax: 030 - 5143061
      E-Mail: marzahn@pspberlin.de
    • Pflegestützpunkt Warener Str. 1, 12683 Berlin
      Tel: 030 2700498-40
      E-Mail: biesdorf@pspberlin.de
    • Pflegestützpunkt Janusz-Korczak-Straße 17, 12627 Berlin
      Tel: 0800 265 080 28686
      Fax: 0800 265 080 28696
      E-Mail: hellersdorf@pspberlin.de
    • Gesprächsangebote: Das Senioren-Telefon 030 2796444 hilft weiter bei Fragen zur Pflege, Wohnen, Vorsorge oder Rente, Einsamkeit, Konflikten, Ängsten, Verlust, bei Fragen zur Freizeitgestaltung, Gesundheit, Kultur und Vermittlung von Telefonkontakten mit gleichaltrigen Gesprächspartner*innen.
    • Unter https://www.silbernetz.org/angebot.html finden Sie Informationen zu den Angeboten von Silbernetz. Silbernetz bahnt vereinsamten älteren Menschen einen Weg aus der Isolation. Telefonisch erreichen Sie das Angebot unter 0800 4 70 80 90.
    • Ab sofort sind unter der Nummer 030 403 665 885 in der Zeit zwischen 8 bis 18 Uhr professionelle Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichbar.
    • Berliner Krisendienst, Region Marzahn-Hellersdorf, Telefon 030 39063 70, täglich zwischen 16 und 24 Uhr; (werktags von 0 bis 16 Uhr nur telefonische Information und Weitervermittlung, Tel: 030 390 63 10)

 

Spielplätze

Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf hat beschlossen, dass auch die öffentlichen Spielplätze seit Mittwoch, dem 18. März 2020, geschlossen bleiben. Zur Bewegung im Freien bieten sich sonstige Grünflächen und Parks im Bezirk an, bei denen Abstandhalten möglich ist.

 

Ämter

Eine umfassende Übersicht der aktuellen Öffnungs- und Sprechzeiten des Bezirksamts für folgende Ämter in Marzahn-Hellersdorf:

  • Amt für Soziales
  • Amt für Bürgerdienste
  • Amt für Weiterbildung und Kultur
  • Ordnungsamt
  • Gesundheitssamt
  • Schul- und Sportamt
  • Bezirksstadträtin für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen
  • Wirtschaftsförderung
  • Jugendverkehrsschule
  • Jugendamt
  • Rechtsamt
  • Stadtentwicklungsamt
  • Beauftragte des Bezirksamts

 

Jobcenter

Das Jobcenter Marzahn-Hellersdorf informiert:

Zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos und zur Eingrenzung des Ausbreitungsgrades ist eine persönliche Anliegenklärung bis auf weiteres nicht möglich. 

Hiervon ausgenommen sind ausschließlich Vorsprachen bei

  • drohender Obdachlosigkeit
  • nachgewiesener (z.B. durch Konto-Auszüge) finanzieller Notlage
  • kurzfristiger Energieabschaltung
  • notwendiger Barauszahlung bei kurzfristiger Arbeitsaufnahme
  • Neuantragstellung 

In allen anderen Fällen nutzen Sie bitte die Kontaktmöglichkeiten über unser

  • Servicecenter (Tel.: 030 555548-2222, Mo.-Fr. 08:00-18:00 Uhr),
  • JobcenterDigital 
  • den Postweg / Hausbriefkasten und
  • an die Ihnen bekannten E-Mail-Adressen ihres zuständigen Teams

 

Bezirksverordnetenversammlung

Der Ältestenrat, ein Gremium bestehend aus den Vorsitzenden der Fraktionen, der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat beschlosssen, dass bis einschließlich 30.04.2020 alle Sitzungen der BVV, der Ausschüsse, des Vorstandes und weiterer Gremien der BVV entfallen. Beratungen und Veranstaltungen innerhalb der Dienstgebäude des Bezirksamtes mit mehr als zehn Personen werden abgesagt. Von der Einreichung von Drucksachen während dieser Zeit wird Abstand genommen und auch von der Einreichung Kleiner Anfragen sollte Abstand genommen werden.

Die Fraktionen werden die unbedingt erforderlichen Fraktionssitzungen in Form von Telefonkonferenzen durchführen.

 

Regelungen für den Bestattungsbetrieb auf den landeseigenen Friedhöfen

Entsprechend der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Senats von Berlin kann nur der engste Familien- oder Freundeskreis, der verstorbenen Person an der Bestattungen / Beisetzungen teilnehmen (bis zu zehn Personen). Weitere Informationen zu den Regelungen für die Bestattungsbetrieb in Marzahn-Hellersdorf.

 

Mieter*innenschutz, Wohnungsräumungen und Energiesperren

Die Vollstreckung von Wohnungsräumungen und Energiesperren wird in Berlin weitestgehend ausgesetzt

"Der Senat wird bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften und bei der berlinovo dafür Sorge tragen, dass diese bis auf Weiteres bei Mietrückständen individuelle und kulante Lösungen vereinbaren, keine Kündigungen wegen Zahlungsrückständen aussprechen und auch keine Räumungen bewohnter Wohnungen durchführen. Gleiches gilt für Gewerberäume. Der Senat appelliert an die privaten Berliner Vermieterinnen und Vermieter, in gleicher Weise zu verfahren."

Maßnahmen zur Verbesserung des Mieterschutzes in Berlin für die Dauer der Corona-Krise

Mieterhöhungen der STADT UND LAND in Marzahn werden zurückgenommen

 

Mieterberatung

Kostenlose Beratungen im Nachbarschaftshaus "Kiek in":

  • Sozial- und Mieterberatung, Frau Maute: 0151 51162841 oder info@gesoplan.de (immer dienstags 12 - 15 Uhr)
  • Rechtsberatung, Frau Vorpahl: 030 75639523 oder auch info@gesoplan.de (immer dienstags 12 - 17 Uhr)

 

Beratungsstelle für Geflüchtete

Die Beratungsstelle für Geflüchtete ist ab sofort werktags in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr telefonisch (0162/2159184) oder per E-Mail ( klausjuergen.dahler@volkssolidaritaet.de) erreichbar. Das Team berät zur allgemeinen Orientierungshilfen im Ausländer- und Asylrecht, helfen bei Kontakten zu Behörden des Landes Berlin und nachgeordneten Einrichtungen und helfen zur Fristwahrung von Einzelangelegenheiten und können in elf Sprachen helfen. 

 

 

Hilfe und Unterstützung

 

Wirtschaftshilfe für kleine und mittlere Unternehmen (Soforthilfe I)

Da aktuell zahlreiche Geschäfte, Clubs, Bars, Restaurants und kulturelle Einrichtungen ihren Betrieb einstellen mussten, hat die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnisgrüne) beschlossen, das bestehende Programm Liquiditätshilfen BERLIN ab sofort und bis auf weiteres für alle kleinen und mittleren Unternehmen bis 250 Mitarbeiter*innen - einschließlich der Freien Berufe und Clubs und Restaurants - zu öffnen. Anträge für diese Liquiditätshilfen können ab Donnerstag, dem 19. März 2020, ausschließlich online auf der Website der IBB gestellt werden.

Die Investitionsbank Berlin ist mit der Prüfung und Vergabe der Liquiditätshilfen beauftragt. Für die Bewilligung von Darlehen ist sie ab sofort berechtigt, für das Land Berlin in einer ersten Tranche zusätzliche Verpflichtungen in Höhe von 100 Mio. EUR und in einer zweiten Tranche bis zu insgesamt 200 Mio. EUR einzugehen. Die Förderhöchstgrenze liegt bei 500.000,00 €.

 

Finanzielle Zuschüsse für Soloselbstständige und Kleinunternehmen (Soforthilfe II)

Der Senat hat sich am 19. März 2020 in einer außerordentlichen Sitzung auf Soforthilfemaßnahmen für Kleinunternehmen und Soloselbstständige sowie für Freiberuflerinnen und Freiberufler verständigt. Die von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz und Kultursenator Dr. Klaus Lederer gemeinsam eingebrachte Vorlage zur Soforthilfe II sieht ein Landesprogramm in Höhe von 100 Mio. Euro für das laufende Jahr vor. Das Programm ergänzt die Soforthilfe I, die auf kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten zielt. Die Soforthilfe II wendet sich an die besonders hart von der Corona-Krise getroffene Klein- und Kleinstunternehmen mit maximal fünf Beschäftigten sowie Freiberufler und Soloselbständige vor allem aus den Bereichen Gesundheit, Gleichstellung, Handel und Dienstleistung, Jugend und Bildung, Kreativwirtschaft, Kultur, Soziales, Sport und Tourismus.

 

Beschäftigungsideen, Spiele, Musik, Podcasts oder Bewegungsübungen

 

Hilfe für unsere Mitmenschen

Das Corona-Virus ist im Besonderen für bestimmte Risiko-Gruppen gefährlich. Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen können von einem kritischen Krankheitsverlauf gefährdet sein. Helfen Sie daher den besonders gefährdeten Menschen in Ihrer Umgebung diese Situation zu bewältigen. Das kann u.a. durch die Unterstützung beim Einkaufen geschehen. Auch hier sind Sicherheitsmaßnahmen (z.B. mindestens 1,5m Abstand) zu gewährleiten.

Wenn Sie Unterstützung benötigen und Zugang zum Internet haben, können Sie nebenan.de nutzen. Dort werden Hilfsgesuche nach Postleitzahl gebündelt (Hilfe fürs Einkaufen, im Haushalt, Kinderbetreuung und Tierbetreung). 

Viele Gruppen vernetzen sich auch auf der App "Telegram". Falls Sie ein Smart Phone besitzen, können Sie die App im App-Store runterladen. Telegram-Gruppe für Marzahn-Hellersdorf: https://t.me/marzahnhellersdorf

Hinweis zu der Gruppen: Nicht geduldet werden jegliche rassistische/sexistische Äußerungen. Unsere Solidarität gilt allen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft usw. Fake-News werden umgehend gelöscht.

 

Streetworker für Jugendliche

Dir fällt die Decke auf den Kopf? Bock zu quatschen? Gangway Marzahn ist für dich da: 

  • Teambüro: 030/93497171
  • E-Mail: marzahn@gangway.de
  • Facebook: gangway.marzahn
  • Instagram: marzahn_gangway
  • Mobil Sindy: 0179/1335969
  • Mobil Thomas: 0157/75813840
  • Mobil Uwe: 0157/74734999

 

Kontakt zu DIE LINKE Marzahn-Hellersdorf

Alle Veranstaltungen der DIE LINKE, der Linksfraktion und der Abgeordneten sind bis Ende April abgesagt. Wir werden uns um Nachholtermine bemühen. Unsere Büros sind vorerst nicht besetzt, wir sind aber per E-Mail und ggf. telefonisch erreichbar:

DIE LINKE Marzahn-Hellersdorf: 

Fraktion DIE LINKE in Marzahn-Hellersdorf:

Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag per E-Mail sowie telefonisch während der Sprechzeiten.

Abgeordnetenbüro Regina Kittler:

Abgeordnetenbüro Kristian Ronneburg:

Abgeordnetenbüro Dr. Manuela Schmidt:


Sprechzeiten

Montag

16 - 18 Uhr

Dienstag

9 - 12 Uhr

Mittwoch

15 - 17 Uhr

Donnerstag

15 - 18 Uhr

 

Hinweis: Auf Grund der Sicherheitsmaßnahmen wegen des Corona-Virus ist unser Büro aktuell nicht besetzt. Sie erreichen uns per E-Mail oder telefonisch (während der obenstehenden Zeiten).

An Sitzungstagen der BVV (am dritten oder vierten Donnerstag im Monat) ist das Fraktionsbüro geschlossen.