"Essbare Stadt“ für Marzahn-Hellersdorf
Drucksache - 0534/IX
Antrag Fraktion DIE LINKE, beteiligt Fraktion der SPD, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, wie im Sinne des Konzeptes der „Essbare Stadt“ an geeigneten Stellen (u.a. abseits großer Verkehrsstraßen) einheimische Nutzpflanzen (Obstbäume, Beerenobststräucher, Gemüse etc.) angepflanzt bzw. in die Pflanzliste aufgenommen werden können. Hierbei sollte geprüft werden, ob eine Anpflanzung in räumlicher Nähe zu Schulen, Kindergärten und Jugendfreizeiteinrichtungen möglich ist.
Begründung:
Das Konzept „Essbare Stadt“ wird bereits in einigen Kommunen wirkungsvoll genutzt, um zu mehr nachhaltigem Grün zu kommen, Menschen an den Nutzen von Natur heranzuführen und gleichzeitig Erfolge im biologischen Gesamtsystem in Richtung von mehr Biodiversität zu leisten. Zugleich kann ggf. im Einkauf von Gewächsen sogar Geld gegenüber teureren Bäumen und Ziergewächsen gespart werden.
Mit der räumlichen Nähe zu Schulen, Kindergärten und Jugendklubs erhoffen wir uns, dass das Konzept der Essbaren Stadt auch pädagogisch genutzt werden kann
