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Abriss und Neubau der Wuhletalbrücke vorziehen!

Die Wuhletalbrücke, die die Märkische Allee über die Wuhletalstraße führt, liegt immer noch brach. Die Rampen zur Auf- und Abfahrt werden derzeit als Ersatz genutzt. Ein Abriss und ein Neubau der Brücke sind für 2022 vorgesehen. Im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses teilte Verkehrssenatorin Regine Günther mit, dass ein vorzeitiger Abriss schon im Jahr 2021 möglich sei, sofern die Senatsverwaltung für Finanzen dem zustimmen würde. Die Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf hat sich mit einem Antrag für einen vorzeitigen Abriss und Neubau der Brücke eingesetzt. Das Bezirksamt solle diese Forderung gegenüber dem Senat vertreten. Der Antrag wurde am vergangenen Donnerstag in der BVV beschlossen.

Dazu erklärt Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf:

„Ich freue mich, dass die Mehrheit der BVV unserer Forderung an den Senat gefolgt ist. Wenn ein vorzeitiger Abriss und Neubau möglich ist, muss dies auch umgesetzt werden. Die gesperrte Wuhletalbrücke ist nicht nur ein Ärgernis vieler Nutzer:innen der Märkischen Allee, sondern auch ein lokales Symbol für den baulichen Zustand vieler Brücken in Berlin. Neben den Berliner:innen werden auch pendelnde Brandenburger:innen, die jeden Tag über die Märkische Allee in die Stadt fahren, quasi durch die andauernde Sperrung begrüßt. Über Jahre wurden Brücken in Berlin auf Verschleiß gefahren, bis eine Sperrung unumgänglich war. Jetzt alle Möglichkeiten für die Beseitigung dieser Situation zu nutzen, ist das Mindeste was die Berliner Politik für die Bürger:innen im Marzahner Norden machen sollte.“