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Erster Laternenladepunkt in der Biesdorfer Oberfeldstraße errichtet – Weitere Standorte sollten vor allem in Marzahn und Hellersdorf entstehen

Seit Jahren arbeiten der Senat, das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und die Firma ubitricity an der Umsetzung eines Pilotprojekts zum Laternenladen. In dem Projekt werden Ladepunkte für Elektroautos an Lichtmasten errichtet. Dabei soll geprüft werden, ob die Nutzung der vorhandenen Straßenlaternen-Infrastruktur, trotz vergleichsweise geringer Ladeleistung, zur flächendeckenden Versorgung mit Ladepunkten für Elektroautos im öffentlichen Raum, etwa zum Laden in Wohnortnähe, geeignet ist. Heute wurde der erste Laternenladepunkt in der Oberfeldstraße in Biesdorf errichtet.

Die Errichtung findet in zwei Phasen statt. Im Rahmen des Grunderrichtungskontingents werden 91 Standorte in Marzahn-Hellersdorf mit und ohne Masttausch errichtet. Ein größeres Cluster aus Standorten ohne Masttausch wird in der Oberfeldstraße errichtet. Das Grunderrichtungskontingent von insgesamt 200 Laternenladepunkten wird bis 30.09.2022 in Marzahn-Hellersdorf und Steglitz-Zehlendorf installiert. Der Senat wird das optionale Errichtungskontingent zur Errichtung von mind. 300 und bis zu 800 weiteren Laternenladepunkten in Marzahn-Hellersdorf, Steglitz-Zehlendorf und weiteren Bezirken auslösen können, wenn der Verlängerungsbescheid des Fördermittelgebers Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vorliegt.

Dazu erklären Kristian Ronneburg, Sprecher für Mobilität der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, und Bjoern Tielebein, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf:

„Der heutige Startschuss für das Pilotprojekt zur Errichtung von Laternenladepunkten ist ein wichtiger Schritt auch für unseren Bezirk Marzahn-Hellersdorf, der bisher nur über wenige Ladepunkte im öffentlichen Raum verfügt. Aus unserer Sicht sollte der räumliche Schwerpunkt bei der weiteren Umsetzung des Projektes angepasst werden. Gerade die Mieterinnen und Mieter in den Großsiedlungen von Marzahn und Hellersdorf brauchen mehr öffentliche Ladepunkte. Hier sind sowohl die Wohnungsbaugesellschaften als auch der Bezirk und der Senat gefragt die richtigen Anreize zu setzen.“