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Klaus-Jürgen Dahler, Sprecher für Haushalt, Personal und Bürgerdienste

Aus den Siedlungsgebieten: Theater am Park braucht dringend Gesamtkonzept!

Im Frankenholzer Weg in Biesdorf befindet sich seit 1961 das Theater am Park. Hier war in DDR-Zeiten das Erich-Weinert–Ensemble der DDR der Gastgeber. In den 1990er Jahren gab es Pläne, diesen Kulturort zu schließen und das Gelände anderweitig zu nutzen. Es ist den Kommunalpolitikern der LINKEN zu danken, dass damals die Schließung und der Abriss verhindert werden konnten. Dazu kamen die Aktivisten des Vereins TaP e.V. mit Helmut Kontauts, Lutz Kühling und Gerhard Pielmann, die sich gegenüber allen Widerständen für den Kulturstandort starkmachten. Der Verein besitzt auch heute noch einen Jahresmietvertrag und das Haus wird mit 62.000 Euro aus dem Bezirkshaushalt mitfinanziert. Seit 20 Jahren gibt es im Hause Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten. Trotz dieser Aktivitäten ist das Gebäude stark sanierungsbedürftig. So ist der große Saal im Theater seit 10 Jahren wegen mangelnden Feuerschutzes geschlossen. In dem in den 1960er Jahren erbauten Gebäude fehlen Brandschutztüren, Notausgänge, Rauchabzugsklappen und Wasserbrunnen.

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) sprach sich in mehreren Beschlussfassungen für die Weiterentwicklung des TaP als Kulturort Marzahn-Hellersdorf aus. Am 8. Mai 2018 hat jetzt das Bezirksamt den Beschluss gefasst, das Theater weiterzuentwickeln, den seit 2003 ungenutzten Saal mit 327 Sitzplätzen zu ertüchtigen, Angebote für den künstlerischen Nachwuchs zu schaffen und einen Ort der kulturellen Bildung zu fördern.

Aus Sicht der Bezirkspolitikerinnen ist das TaP ein wichtiger regionaler und überregionaler Tourismusstandort. Deshalb sollen Fördermittel der Senatsverwaltung für Wirtschaft aus der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zur Sanierung und künftigen Entwicklung des TaP beantragt werden. Die Kosten der notwendigen investiven Maßnahmen werden auf 8,3 Millionen Euro geschätzt. Das Haus soll allen bisherigen Nutzerinnen und Nutzern sowie allen Zielgruppen offenstehen. Die Sanierung soll die Barrierefreiheit und Zugänglichkeit der Angebote sichern.

Das Haus braucht ein neues Gesamtkonzept, das unter Einbeziehung der bisherigen Nutzerinnen und Nutzer entstehen kann. Nach der Sanierung soll in einem Interessenbekundungsverfahren über den weiteren Betreiber des Hauses als Standort der Kulturwirtschaft entschieden werden. DIE LINKE in der BVV wird sich auch weiterhin für die Entwicklung des TaP einsetzen und die Beschlussfassungen des Bezirksamtes unterstützen.

Klaus-Jürgen Dahler
Sprecher für Haushalt, Personal und Bürgerdienste


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