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2nd Life für Akkus aus E-Fahrzeugen

Die Herstellung von Akkus für Elektrofahrzeuge bringt immer vorerst eine negative Umweltbilanz mit sich, welche erst im Laufe der Nutzung nach ca. 10.000 gefahrenen Kilometern neutralisiert wird. Doch da endet die Betrachtung der Bilanz natürlich noch nicht:

Die meisten Hersteller versprechen für ihre Batterien mittlerweile eine Lebensdauer von acht Jahren bzw. von ca. 160.000 km Laufleistung. Ein anschließendes Recycling der Akkus mit ihren seltenen Erden ist teilweise noch nicht kosteneffizient möglich, weshalb dringend über eine Alternative nachgedacht werden sollte. Des Weiteren haben die ausrangierten Akkus oft noch eine Restkapazität von über 70% -  ein Recycling zu diesem Zeitpunkt wäre also auch eine immense Verschwendung von Ressourcen.

Eine mögliche Alternative für die Nutzung dieser ausrangierten Akkus ist, sie als Stromspeicher in Photovoltaikanlagen zu nutzen. Die Nutzungsdauer der Akkus kann so für mehrere Jahre verlängert werden.

Die LINKE hatte bereits im April einen entsprechenden Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht. Wir möchten, dass sich das Bezirksamt beim Senat für die Unterstützung und Entwicklung von Projekten einsetzt, die die Weiterverwendung von Akkus der im Umlauf befindlichen E-Fahrzeuge nach Ablauf der Nutzungsmöglichkeit im Fahrzeug als stationäre Speicher von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden zum Ziel haben.

Unser Antrag wurde nach erfolgreichen Beratungen in den zuständigen Ausschüssen nun in der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen.

Stefanie Wagner-Boysen, Sprecherin für Umwelt- und Klimaschutz

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im Rathaus Marzahn, Helene-Weigel-Platz 8, 12681 Berlin, Raum 312:

 

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