Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf
Newsletter 09/18 Zurück aus der Sommerpause

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Aktuelles aus Bezirk und Fraktion
  2. Presseerklärungen
  3. Beiträge zur Bezirkspolitik
  4. Aktuelle Drucksachen
  5. Bericht aus der BVV
  6. Presseschau
  7. Termine

Liebe Leser*innen,

die Linksfraktion ist aus der Sommerpause zurück und verkündet gute Nachrichten: Die Standortsuche für unser Freibad geht in die nächste Runde und der Bürgerhaushalt 2020/21 steht an. Außerdem waren wir bei der Einweihung der Gedenktafel für die Familie Guthmann und die Stolpersteinverlegung für Alexander Scheucher in Mahlsdorf dabei. In diesem Newsletter lesen Sie ebenso, welche Themen wir in der Fraktion gerade diskutieren und einen Bericht über die vergangene Bezirksverordnetenversammlung.

Genießen Sie den Restsommer!

 
 

Aktuelles aus Bezirk und Fraktion

 

Freibad: Standortsuche geht in die nächste Runde

 

Es geht voran beim Thema Freibad: In der Sitzung der BVV am 23. August stellte der zuständige Bezirksstadtrat Gordon Lemm die sechs möglichen Standorte für ein Freibad vor, die aus 19 vorgeschlagenen ausgewählt wurden. Folgende Standorte sollen nun vertieft geprüft werden: Flächen südlich des S+U Bahnhofes Wuhletal, der Wuhleteich innerhalb des ehemaligen IGA-Geländes, eine Freifläche an der Golliner Straße, der Ausbau des Kinderbades Platsch, die Erweiterung der Schwimmhalle Helmut Behrendt am Helene-Weigel-Platz um einen Außenbereich sowie der Neubau eines sog. Kombibades am Rande des Tierparks.
Auch die Arbeitsgruppe Freibad der BVV wird sich mit den Standorten beschäftigen. Unser Fraktionsvorsitzender Bjoern Tielebein erklärte dazu:

"Weder der Biesdorfer Baggersee noch einer der Kaulsdorfer Seen ist aus Sicht des Bezirksamtes für eine geordnete Badestelle geeignet. Das ist nur schwer nachzuvollziehen, wenn wir bedenken, dass seit viele Jahren viele Menschen aus Marzahn-Hellersdorf im Sommer an diese Seen strömen und das Baden genießen. In der Vergangenheit war vor allem die nicht herstellbare Wasserqualität nach EU-Norm in den Seen im Süden des Bezirks ein Argument gegen das dortige legale Baden. Es ist aus unserer Sicht sinnvoll, die Möglichkeit eines künstlichen Badebereichs („Badeschiff“) zumindest auch für den Biesdorfer Baggersee zu prüfen. Bis zur Fertigstellung eines möglichen Neubaus können noch Jahre vergehen. Zusätzliche Wasserspielplätze und eine weitere Kinderplansche in der Großsiedlung in Hellersdorf sind Vorschläge, die nun in der AG zu einem Forderungskatalog für zusätzliche Maßnahmen zusammengetragen werden müssen."

Die gesamte Presseerklärungen kann hier nachgelesen werden.

 

Bürgerhaushalt startet am 17. September

 

Der Bürgerhaushalt gibt den Bürger*innen die Möglichkeit, sich bei der Aufstellung des kommunalen Haushalts zu beteiligen. Sie können vorschlagen und mitentscheiden, wofür die bezirklichen Gelder ausgegeben werden. Mit dem Bürgerbudget stehen außerdem 200.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, über die Sie direkt bestimmen können: Die Projekte mit den meisten Stimmen und Kosten von jeweils maximal 20.000 Euro werden verbindlich in den Haushalt aufgenommen und über das Bürgerbudget umgesetzt. Im Video erklärt unser Sprecher für Bürgerbeteiligung Steffen Ostehr, warum es sich lohnt mitzumischen. Mehr zum Bürgerhaushalt auch hier und unter www.mischen-sie-mit.de

 

Gedenktafel für Familie Guthmann und Stolpersteinverlegung für Alexander Scheucher in Mahlsdorf

 

Familie Guthmann mit Juliane Witt und Dagmar Pohle

Am 27. August weihten unsere Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und unsere Bezirksstadträtin Juliane Witt die Gedenktafel für die Familie Guthmann am Eingang zum Friedhof Mahlsdorf Lemkestraße ein. Die Familie bewohnte auf heutigem Friedhofsgelände ein Haus, an das bislang nur die bereits 2013 verlegten Stolpersteine sowie der etwas weiter entfernte Guthmann-Platz erinnern. In einer bewegenden Rede und mit einem Gebet erinnerten die Kinder und der Enkel des einzigen Shoa-Überlebenden Leopold Guthmann an die Mahlsdorfer Familie. Juliane Witt dankte unter anderem der Familie und der Kommission Gedenkorte für die Realisierung der Tafel. Mit vor Ort war auch unsere Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau.

Mit einem Stolperstein wurde am 3. September außerdem Alexander Scheucher - geb. 1894, ermordet in Auschwitz am 5. November 1943 - in der Hönower Straße 213 in Mahlsdorf gedacht. Unser Fraktionsvorsitzender Bjoern Tielebein und Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle waren mit dabei. Mit seinem Sohn Ludwig und seiner Frau Agnes wohnte Scheucher seit 1926 in der Hönower Straße 60, die ab 1938 zur Nummer 213 wurde. 1940 wurde die Familie gezwungen das Haus zu verkaufen und zog nach Prenzlauer Berg. Von dort wurden sie 1942 über den Bahnhof Grunewald in das Rigaer Ghetto deportiert. Alexander Scheucher wurde im November 1943 in Auschwitz ermordet, seine Frau und der Sohn Ludwig überlebten den Holocaust und emigrierten in die USA. Die Enkelin Rita Hoffman unterstützte die Initiative des Mahlsdorfers Henrik Arnold zur Verlegung des Stolpersteins.

 
 

Presseerklärungen

 
 

Beiträge zur Bezirkspolitik

 
 

Aktuelle Drucksachen

 
 

Bericht aus der BVV

 
 

Presseschau

 
 
 

Termine

 
 

Impressum

Die Linke Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf
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Telefon: 030 902935820
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