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Was passiert am Anger?

Von den vereinbarten Maßnahmen wurde bereits vieles umgesetzt. Der nördliche Bereich des Grünzuges „Am Anger“ wurde bis zur Grundstücksgrenze des neuen Centers neu gestaltet, neue Wegeverbindungen und Rasenflächen wurden angelegt. Nach Aussage des Bezirksamts sollen die Planungen für die weiter-gehende Aufwertung des Parks Anfang dieses Jahres erstellt und auch in diesem Jahr mit der Umsetzung begonnen werden. Dafür wurden weitere finanzielle Mittel in Höhe von etwa einer Million Euro beantragt. Die Aufwertung der Parkanlage muss in diesem Jahr zügig angegangen werden.

Der eigentlich vom ehemaligen Bezirksstadtrat Christian Gräff (CDU) zugesicherte Wiederaufbau der bei Abrissmaßnahmen im Zuge des Neubaus zerstörten Mosaikwand „Wir schützen unsere Umwelt“ wird nicht stattfinden. Das teilte die Bezirksstadträtin der LINKEN Juliane Witt auf Anfrage der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf in der Sitzung der BVV im Januar 2019 mit. Witt informierte, dass der Eigentümer aber eine Summe von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt habe, um ein neues Kunstwerk zu errichten. Dafür stünde die Künstlerin Susanne Specht bereit. Auf die Frage, wie das Verschwinden der Kunst angemessen dokumentiert werden kann, nahm Witt die Anregung für eine Tafel zur Erinnerung an das zerstörte Kunstwerk auf.

Unbefriedigende Parkplatzsituation

Und doch gibt es große Unzufriedenheit. In den vergangenen Wochen haben sich immer wieder Bürgerinnen und Bürger bezüglich der angespannten Parkplatzsituation rund um das neue Zentrum „Am Anger“ an uns gewandt. Beklagt wird, dass mit der Fertigstellung des neuen Einkaufszentrums Parkmöglichkeiten für Anwohnerinnen und Anwohner weggefallen sind. Die angespannte Parksituation in der Bärensteinstraße hat sich somit noch weiter verschlechtert. Bürgerinnen und Bürger beschweren sich zurecht, dass der Eigentümer des Zentrums keine Parkflächen ausweist, in denen außerhalb der Kerngeschäftszeiten die Kurzparkzeit aufgehoben ist.

Über die BVV haben wir deshalb den zu dieser Zeit zuständigen Bezirksstadtrat Johannes Martin (CDU) aufgefordert, dass das Bezirksamt hier im Sinne der Anwohnerinnen und Anwohner tätig wird. Herr Martin teilte uns mit, dass der Eigentümer dem Vorschlag, die Kurzparkzonen außerhalb der Haupt-geschäftszeiten aufzuheben, nicht zugestimmt habe. Es gebe zudem keine weiteren rechtlichen Möglichkeiten den Eigentümer zu diesem Schritt zu verpflichten. Offensichtlich hat es der ehemalige Bezirksstadtrat Gräff (CDU) bei der Aushandlung des städtebaulichen Vertrages zwischen Bezirk und Investor versäumt, hier eine klare Regelung einzufordern.

Dennoch fordern wir den Investor weiter dazu auf, den Anwohnerinnen und Anwohnern entgegen-zukommen und die Parkplätze außerhalb der Geschäftszeiten zur Verfügung zu stellen. Insbesondere bei den Parkplätzen, die nur von der Bärensteinstraße aus erreichbar sind, ist die Verweigerungshaltung des Eigentümers unverständlich. Diese Parkplätze sind auch nachts frei, während Anwohnerinnen und Anwohner in den Abendstunden parkplatzsuchend durch das Wohngebiet fahren. Es gibt also noch Einiges zu tun und wir versichern Ihnen, dass wir uns auch weiter für die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner einsetzen werden.