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Im Freizeitforum Marzahn befindet sich die Frauensporthalle

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit mittlerweile vier Jahren bewegt das Thema "Frauensporthalle" die Gemüter in unserem Bezirk. Weniger die Idee als solche, als der vom Bürgermeister ausgesuchte Standort dieses Projektes stört noch immer viele Menschen. Die Mehrzweckhalle im Freizeitforum Marzahn ist nach den Plänen des ehemaligen Bezirksbürgermeisters Stefan Komoß, seiner SPD, der CDU und den Bündnisgrünen seit Januar 2015 an fünf Tagen in der Woche zu einer reinen Frauensporthalle geworden - mit der Ausnahme von Jungen bis 12 Jahren. Genutzt wird das Angebot wenig. Trotzdem ging der Umbau auch 2016 weiter:

Das ehemalige "Malibu" wurde zu einem Fitnessraum umgebaut, der noch immer nicht nutzbar ist, da durch bauliche Mängel Schimmelbildung auftrat. Der Sanitär-Bereich ist nun vollständig entkernt und muss neu gebaut werden. Der Fitnessbereich ist hingegen fertiggestellt, wurde aber noch nicht ein Mal genutzt. Die Garantie der Geräte ist inzwischen abgelaufen. Laut Aussage des Bezirksamtes übernimmt die Versicherung nur die Hälfte der Schadensbehebung. Der Bezirk bleibt als Bauherr auf dem Rest der Kosten sitzen.

Auch die Gender-Kriterien, die als Zielsetzung des Projekts formuliert wurden, sind noch immer nicht umgesetzt. Aus diesem Grund haben wir dazu einen Antrag gestellt, der im Januar 2018 beschlossen wurde.

Außerdem fordern wir vom zuständigen Bezirksstadtrat die Vorlage eines weiterentwickelten Konzepts zur Entsperrung der Mittel zum Weiterbetrieb der Frauensporthalle im Jahre 2018. Die BVV hatte im Dezember 2017 einen Antrag beschlossen, nachdem die letzten 20.000 Euro für 2018 erst entsperrt werden können, wenn das Konept auch von der BVV bestätigt wurde.

Die Linksfraktion wird sich weiter in der BVV mit den Baumängeln und der weiteren Entwicklung der Fitness-Fläche befassen und versuchen Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger herzustellen.