Verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Akazienallee
Drucksache - 0205/IX
Antrag der Fraktion DIE LINKE
Die BVV möge beschließen:
Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen für verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Akazienallee (12623 Berlin) einzusetzen. In diesem Zusammenhang soll u.a. das Einführen von Tempo 30 (mindestens zeit- und/oder abschnittsweise), Anlegen weiterer geschützter Fußgängerüberwege, Ampelanlagen, Einsetzen von Fahrbahnmarkierungen, dauerhafte bzw. temporäre Radarfallen und/oder Fahrbahneinengungen bzw. Fahrgassenversatz geprüft werden.
Begründung:
Der Antrag wurde als Drucksache 2723/VIII im August 2021 bereits von Konstanze Dobberke (Fraktion DIE LINKE) eingereicht und konnte bislang aufgrund der Fülle von Anträgen nicht behandelt werden. Der Antrag wird aufgrund hoher Dringlichkeit erneut eingereicht, da eine Petition mit ca. 100 Unterschriften der Anwohnenden der Akazienallee vorliegt, die dies unterstreicht. Der Verkehr in der Akazienallee hat in den letzten Jahren massiv zugenommen, denn die Straße wird unter anderem als Umfahrung zur B1 genutzt. Außerdem verfügt die Akazienallee über keinerlei Fahrbahnmarkierungen. Es kommt daher regelmäßig zu waghalsigen Überholmanövern und massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen. Insbesondere die Anwohnenden bemängeln, dass gerade das Überqueren der Straße und auch der Schlaf in der Nacht nur noch erschwert, möglich seien. Einzig durch die teils parkenden Autos auf der Straße wird der Verkehr etwas abgebremst. Diese „Lösung“ kann keine auf Dauer sein und in diesem Zusammenhang sollten alle Möglichkeiten geprüft werden, die zu einer Verkehrsberuhigung und damit insbesondere einer Minimierung des Unfallrisikos führen können.
