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            <title>Die Linke Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 08:45:40 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 08:45:40 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-112770</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 13:26:30 +0200</pubDate>
                <title>Müllchaos beenden statt Reinigung kürzen – Senat reduziert wöchentliche Reinigungseinsätze an sechs Standorten in Marzahn-Hellersdorf</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/muellchaos-beenden-statt-reinigung-kuerzen-senat-reduziert-woechentliche-reinigungseinsaetze-an-sechs-standorten-in-marzahn-hellersdorf/</link>
                
                <description>Mit der 27. Änderungsverordnung zu den Berliner Straßenreinigungsverzeichnissen will der Senat die Reinigung an sechs Standorten in Marzahn-Hellersdorf reduzieren. Eine konkrete Begründung für die einzelnen Herabstufungen wird nicht geliefert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Betroffen sind:</p><ul class="list-normal"><li>die Fußgängerzone an der Marzahner Promenade</li><li>der Victor-Klemperer-Platz</li><li>die Fußgängerzone an der Sella-Hasse-Straße hinter dem Gesundheitszentrum, zwischen Ludwig-Renn-Straße 72 und Mehrower Allee 22</li><li>die Fritz-Lang-Straße zwischen Henny-Porten-Straße und Janusz-Korczak-Straße</li><li>die Henny-Porten-Straße zwischen Stendaler Straße und Fritz-Lang-Straße</li><li>der westliche Abschnitt der Quedlinburger Straße ab Stendaler Straße</li></ul><p>Dazu erklären Sarah Bigall und Bjoern Tielebein, Spitzenkandidierende der Linken Marzahn-Hellersdorf:</p>
<p>„Es ist völlig unverständlich, dass der schwarz-rote Senat ausgerechnet in der Fußgängerzone der Marzahner Promenade, auf dem Victor-Klemperer-Platz und an der Sella-Hasse-Straße hinter dem Gesundheitszentrum weniger reinigen lassen will. Auch für die Fritz-Lang-Straße, die Henny-Porten-Straße und den westlichen Abschnitt der Quedlinburger Straße legt er nicht dar, warum weniger Reinigungen pro Woche ausreichen sollen. Das sind Einkaufs-, Aufenthalts- und Wohnbereiche sowie wichtige Wegeverbindungen. Warum ausgerechnet dort weniger Reinigung ausreichen soll, bleibt völlig offen.</p>
<p>Viele Kieze leiden bereits heute unter dem Müllchaos. Die richtige Antwort darauf sind häufigere Reinigungen – nicht Kürzungen ohne nachvollziehbare Begründung. Wir fordern den schwarz-roten Senat dazu auf, diese Änderungen nicht in Kraft treten zu lassen. Saubere Straßen sind eine Grundvoraussetzung für lebenswerte Kieze.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-111999</guid>
                <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 15:20:00 +0200</pubDate>
                <title>Wir fordern Sofortmaßnahmen zum Hitzeschutz: Freigabe der Seen im Bezirk zum Baden mit Rettungsdienst und Toiletten</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/wir-fordern-sofortmassnahmen-zum-hitzeschutz-freigabe-der-seen-im-bezirk-zum-baden-mit-rettungsdienst-und-toiletten/</link>
                
                <description>Bisher blockiert das Bezirksamt alle Maßnahmen, die ein geordnetes Baden an den Seen im Bezirk ermöglichen, trotz 40 Grad Hitze. Ebenso verhindern CDU und SPD Sofortmaßnahmen wie kostenloses Trinkwasser in allen öffentlichen Einrichtungen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Hitzeschutz in Marzahn-Hellersdorf ist nach wie vor unzureichend. Vom Berliner Senat werden keine zusätzlichen Mittel für Maßnahmen zum Hitzeschutz bereitgestellt. Selbst das Hitzetelefon muss aus eigenen finanziellen Mitteln getragen werden, anstatt dauerhaft finanziert zu werden.</p>
<p>Wir fordern weiterhin, dass in allen öffentlichen Einrichtungen, beispielsweise in Bibliotheken, kostenlos Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird. Diese Forderung wird von CDU und SPD massiv blockiert. Lediglich im Sozialbereich, der in Verantwortung der Linken liegt, wurden erste Maßnahmen umgesetzt. So haben unter anderem Stadtteilzentren und das Sozialamt Angebote zum Hitzeschutz geschaffen und bieten kostenlos Trinkwasser für alle Besucher an.</p>
<p>Darüber hinaus müssen auch an den Badeseen in Biesdorf und Kaulsdorf sowie an anderen stark genutzten Aufenthaltsorten vernünftige Bedingungen geschaffen werden. Es muss dringend ein Rettungsdienst, vom Bezirksamt beauftragt, vor Ort tätig werden. Weiterhin müssen umgehend mobile Toiletten aufgestellt werden. Es ist zu erwarten, dass an diesem Wochenende Tausende Menschen an die Seen fahren, obwohl die Bedingungen vor Ort aufgrund jahrelanger Ignoranz der Regierungsparteien katastrophal sind.</p>
<p>Angesichts immer häufiger auftretender Hitzewellen braucht Marzahn-Hellersdorf eine konsequente und ausreichend finanzierte Hitzeschutzstrategie. Die bisherigen Maßnahmen greifen zu kurz oder wurden weggekürzt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-111668</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:55:00 +0200</pubDate>
                <title>Gedenkveranstaltung 90 Jahre NS-Zwangslager Marzahn: Gedenken verpflichtet zum Handeln</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/gedenkveranstaltung-90-jahre-ns-zwangslager-marzahn-gedenken-verpflichtet-zum-handeln/</link>
                
                <description>Am kommenden Sonntag (14.06.2026) findet eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 90. Jahrestages der Errichtung des NS-Zwangslagers Marzahn für die verschleppten, entrechteten und ermordeten Sinti und Roma statt. Petra Rosenberg, Vorsitzende der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn, lud zu dieser Gedenkstunde ein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;Die Linksfraktion brachte zur vergangenen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (21.05.2026) eine Resolution für dieses Gedenken sowie zur Würdigung und zum Bekenntnis lebendiger Erinnerungskultur ein, welche überfraktionell einstimmig beschlossen wurde. Zudem setzt sich die Linksfraktion mit ihrem Antrag „Historische Verantwortung bekennen, aktiv gegen Antiziganismus eintreten“ neben einem würdigen Gedenken für die nachhaltige Stärkung der historischen Bildung über das Zwangslager Marzahn und eine klare Abgrenzung zum Antiziganismus im Bezirk ein. Dazu gehören unter anderem die Förderung bestehender Beratungs- und Unterstützungsangebote für von Antiziganismus betroffene Menschen, die dauerhafte Sicherung und Aufwertung des Erinnerungsorts (z. B. durch regelmäßige Reinigung der Tafeln, verbesserte Beschilderung, barrierefreien Zugang, Erweiterung der Informationstafeln um biografische Aspekte) sowie die Benennung einer bezirklichen Beauftragten für Erinnerungskultur und Antiziganismus- und Antisemitismusprävention.</p>
<p>Dazu erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf Björn Tielebein:</p>
<p>„Vor 90 Jahren, im Sommer 1936, begann mit der Errichtung des Zwangslagers Marzahn die systematische Verschleppung, Ausbeutung und letztlich auch Ermordung der Berliner Sinti und Roma. Dieses Unrecht verpflichtet uns nicht nur zur Erinnerung an die ermordeten und überlebenden Opfer, sondern auch zum entschlossenen Handeln gegen Antiziganismus in der Gegenwart. Hass, Hetze und rassistische Gewalt gegen Sinti und Roma sind auch heute Realität in Berlin und Marzahn-Hellersdorf. Ein ernsthaftes Gedenken kann daher nicht bei der Geschichte stehen bleiben, sondern muss sich im aktiven Eintreten für die Rechte und die Würde unserer Nachbarinnen und Nachbarn bewähren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 22:07:29 +0200</pubDate>
                <title>Zum Start der Bädersaison und der Eröffnung des Kinderbads Platsch: Marzahn-Hellersdorf braucht endlich ein Freibad</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/zum-start-der-baedersaison-und-der-eroeffnung-des-kinderbads-platsch-marzahn-hellersdorf-braucht-endlich-ein-freibad/</link>
                
                <description>Mit der Öffnung der Freibäder und dem Start des Kinderbads Platsch beginnt für viele Kinder und Familien die Sommerzeit. Gerade in einem wachsenden Bezirk wie Marzahn-Hellersdorf zeigt sich dabei jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig wohnortnahe Schwimm- und Freizeitangebote sind.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Sarah Bigall, Vorsitzende der Linksfraktion in der BVV-Marzahn-Hellersdorf:<br><br>„Schwimmen zu lernen ist eine grundlegende Fähigkeit. Es erhöht die Sicherheit von Kindern, fördert ihre Gesundheit und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Dennoch können viele Kinder heute nicht ausreichend schwimmen. Lange Wartezeiten bei Schwimmkursen, fehlende Wasserflächen und soziale Barrieren erschweren den Zugang. Umso wichtiger sind Angebote wie das Kinderbad Platsch in Marzahn, die Kindern die Möglichkeit geben, frühzeitig und spielerisch den Umgang mit dem Wasser zu erlernen.<br><br>Gleichzeitig bleibt die Situation in Marzahn-Hellersdorf unbefriedigend. Unser Bezirk verfügt bis heute über kein eigenes Freibad. Familien müssen oft weite Wege in andere Bezirke zurücklegen, um an heißen Sommertagen schwimmen oder sich abkühlen zu können. Das ist weder zeitgemäß noch gerecht.<br><br>Die Linke fordert deshalb, die Planungen für ein Freibad in Marzahn-Hellersdorf endlich voranzubringen. Ein Freibad ist kein Luxus, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Gerade Kinder, Jugendliche und Familien brauchen wohnortnahe Orte für Sport, Erholung und Begegnung.<br><br>Darüber hinaus fordern wir, den Eintritt in die Berliner Bäder für alle Kinder und Schüler*innen unter 18 Jahren kostenfrei zu gestalten. Der Zugang zu Schwimmbädern darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Wer möchte, dass alle Kinder schwimmen lernen können, muss finanzielle Hürden abbauen. Kostenfreie Bäder für Kinder und Jugendliche wären ein wichtiger Beitrag gegen soziale Ungleichheit und für mehr Bildungsgerechtigkeit im Sport.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
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                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 22:05:09 +0200</pubDate>
                <title>Zum Internationalen Kindertag: Kinderrechte stärken, Kinderarmut bekämpfen!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/zum-internationalen-kindertag-kinderrechte-staerken-kinderarmut-bekaempfen/</link>
                
                <description>Anlässlich des Internationalen Kindertags erklären Sarah Bigall und Bjoern Tielebein:

„Der Internationale Kindertag erinnert uns daran, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern bereits heute eigene Rechte haben. Diese Rechte dürfen nicht von Herkunft, Wohnort oder dem Einkommen der Eltern abhängen. Eine demokratische und soziale Gesellschaft muss die Interessen von Kindern konsequent in den Mittelpunkt stellen und ihnen die gleichen Chancen auf ein gutes Leben ermöglichen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer wachsen Millionen Kinder in Deutschland in Armut auf oder sind von Armut bedroht. Viele erleben, dass ihre Bedürfnisse in politischen Entscheidungen zu wenig berücksichtigt werden. Der Internationale Kindertag ist deshalb nicht nur ein Tag des Feierns, sondern auch ein politischer Auftrag.<br><br>Die Linke fordert, Kinderrechte endlich im Grundgesetz zu verankern. Kinder sind eigenständige Rechtsträgerinnen und Rechtsträger. Ihre Interessen und ihr Wohl müssen bei allen staatlichen Entscheidungen besonders berücksichtigt werden. Die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz würde ihre Stellung stärken und ihre Beteiligungsmöglichkeiten verbessern.<br><br>Die UN-Kinderrechtskonvention muss umfassend umgesetzt werden. Deutschland hat sich bereits vor Jahrzehnten verpflichtet, die Rechte von Kindern auf Schutz, Förderung und Beteiligung zu gewährleisten. Dennoch bestehen erhebliche Defizite – etwa bei der Bekämpfung von Kinderarmut, bei der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen oder beim Schutz besonders vulnerabler Gruppen. Die Rechte von Kindern dürfen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern müssen im Alltag wirksam werden.<br><br>Und wir brauchen endlich eine armutsfeste Kindergrundsicherung. Kein Kind darf in einem reichen Land wie Deutschland auf soziale Teilhabe verzichten müssen, weil das Geld der Eltern nicht ausreicht. Die bisherige Familienförderung erreicht viele Kinder nicht ausreichend und ist oft bürokratisch. Eine Kindergrundsicherung muss allen Kindern ein Leben in Würde ermöglichen und Armut wirksam verhindern.<br><br>Der Internationale Kindertag macht deutlich: Gute Politik für Kinder ist keine Nebensache. Wer Kinderrechte stärkt, Kinderarmut bekämpft und echte Teilhabe ermöglicht, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie insgesamt. Die Linke wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Rechte und Bedürfnisse von Kindern endlich die politische Priorität erhalten, die sie verdienen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111386</guid>
                <pubDate>Fri, 22 May 2026 13:19:09 +0200</pubDate>
                <title>Brunnen und Wasserspielplätze endlich instand setzen: Marzahn-Hellersdorf braucht mehr Abkühlung im Sommer</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/brunnen-und-wasserspielplaetze-endlich-instand-setzen-marzahn-hellersdorf-braucht-mehr-abkuehlung-im-sommer/</link>
                
                <description>Mit Blick auf das bevorstehende heiße Pfingstwochenende hat die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf im Bezirksparlament eine Große Anfrage zum Zustand der Brunnen, Planschen und Wasserspielplätze im Bezirk gestellt. Die Antworten des Bezirksamtes zeigen erneut deutlich: Trotz steigender Temperaturen und zunehmender Hitzebelastung sind weiterhin wichtige Anlagen außer Betrieb.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Angaben des Bezirksamtes werden zur Sommersaison 2026 mehrere Brunnen nicht laufen, darunter der Treppenbrunnen am Helene-Weigel-Platz, der Lindenbrunnen in der Mehrower Allee, der Brunnen an der Märkischen Allee sowie die Fontäne im Schlosspark Biesdorf. Als Gründe nennt das Bezirksamt unter anderem undichte Leitungen, Verschlammung und erhebliche technische Schäden. Zwar sollen viele Anlagen schrittweise durch die Berliner Wasserbetriebe übernommen werden, doch dafür müssen sie zunächst in einen sanierungsfähigen Zustand versetzt werden.</p>
<p>Die Linksfraktion begrüßt ausdrücklich, dass die Berliner Wasserbetriebe künftig Betrieb und Wartung von Brunnen übernehmen sollen. Das entlastet den Bezirk langfristig und kann helfen, den dauerhaften Betrieb besser abzusichern. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Situation aber, dass dringend investiert werden muss, damit die Anlagen überhaupt übergeben werden können. Die Linksfraktion hatte deshalb beantragt, einen Teil der Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen gezielt für die Sanierung maroder Brunnen, Planschen und Wasserspielplätze einzusetzen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.</p>
<p>„Gerade an heißen Sommertagen sind Brunnen und Wasserspielplätze keine Nebensache, sondern wichtige Orte der Abkühlung und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge“, erklärt Steffen Ostehr von der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Wir sind weiterhin der einzige Berliner Bezirk ohne Freibad. Viele Menschen hier haben weder Garten noch Pool und sind darauf angewiesen, wohnortnah Möglichkeiten zur Abkühlung zu haben. Gleichzeitig sorgen Brunnen und Wasserspiele auch für eine kühlere Umgebung und sind damit ein wichtiger Bestandteil des Hitzeschutzes.“</p>
<p>Bereits im vergangenen Jahr hatte die Linksfraktion kritisiert, dass es im Bezirksamt weiterhin kein Konzept für zusätzliche Wasserspielanlagen gibt und notwendige Sanierungen verschleppt werden. Die Situation bleibt angespannt: Während die Sommer immer heißer werden, fehlt es vielerorts weiterhin an funktionierenden Brunnen, Wasserspielplätzen und legalen Badeangeboten.</p>
<p>Die Linksfraktion erwartet deshalb, dass das Bezirksamt endlich entschlossen handelt. Die vorhandenen Anlagen müssen schnellstmöglich instand gesetzt und langfristig gesichert werden. Gleichzeitig braucht Marzahn-Hellersdorf deutlich mehr öffentliche Orte zur Abkühlung, insbesondere für Kinder, ältere Menschen und alle, die sich die Hitze in dicht bebauten Wohngebieten nicht einfach entziehen können.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111038</guid>
                <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 21:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf verurteilt Angriff auf Jugendfreizeiteinrichtung in der Hohensaatener Straße</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/linksfraktion-marzahn-hellersdorf-verurteilt-angriff-auf-jugendfreizeiteinrichtung-in-der-hohensaatener-strasse/</link>
                
                <description>Wie die Polizei berichtete, haben maskierte Jugendliche am vergangenen Freitag (24.04.) eine Jugendfreizeiteinrichtung in der Hohensaatener Straße (Marzahn-Ost) angegriffen und dort Reizgas versprüht. Dabei wurden rund 15 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren verletzt. Die Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf verurteilt die Gewalt und fordert eine zügige Aufklärung des Falles.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir wünschen den verletzten Kindern und Jugendlichen eine schnelle und vollständige Genesung“, erklärt Fraktionsvorsitzende Sarah Bigall. „Wir fordern das Bezirksamt auf, psychologische Unterstützung zur Verfügung zu stellen, damit die Mitarbeitenden und Besuchenden der Jugendfreizeiteinrichtung die taumatischen Erlebnisse aufarbeiten und verarbeiten können. Der Jugendclub ist für viele Kinder und junge Erwachsende ihr Safe Space, an dem sie sich frei entfalten können. Der Bezirk sollte alles Notwendige tun, damit sie sich hier auch wieder sicher fühlen können. Wir hoffen, dass die Täter*innen schnell gefasst werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110985</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:41:24 +0200</pubDate>
                <title>Mieterinnen und Mieter schützen! – CDU und SPD verhindern effektive Maßnahmen gegen Mietüberhöhung in Marzahn-Hellersdorf</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/mieterinnen-und-mieter-schuetzen-cdu-und-spd-verhindern-effektive-massnahmen-gegen-mietueberhoehung-in-marzahn-hellersdorf/</link>
                
                <description>Auf Initiative der Linksfraktion hat die Bezirksverordnetenversammlung gestern erneut über Maßnahmen zum Schutz von Mieterinnen und Mietern vor Mietpreisüberhöhungen beraten. Als überhöht gilt eine Miete, wenn sie mehr als 20 Prozent über dem Mietspiegel liegt. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es mehr als 50 Prozent sind, kann von Mietwucher gesprochen werden. Berlinweit gingen zwischen April und Dezember 2025 mehr als 300 Beschwerden bei der Mietpreisprüfstelle ein. In 94 Prozent der Fälle (!!!) lag tatsächlich eine überhöhte Miete vor. Ende Januar fällte ein Gericht in Friedrichshain-Kreuzberg das erste Urteil und verurteilte den Vermieter zu einer Geldstrafe.<br>Auch in Marzahn-Hellersdorf gibt es Verdachtsfälle von überhöhten Mieten. Im für die Prüfung zuständigen Wohnungsamt fehlt es jedoch an Personal, um diesen Verdachtsfällen nachzugehen.<br>Ende Februar teilte die in Marzahn-Hellersdorf für das Wohnungsamt zuständige Stadträtin Juliane Witte (Die Linke) mit, dass die Schaffung von mindestens vier neuen Stellen notwendig sei, um das Amt beim Vorgehen gegen die überhöhten Mieten zu unterstützen.</p>
<p>Die Linksfraktion forderte in ihrem gestern beschiedenen Antrag u. a. personelle und technische Verstärkung für das Wohnungsamt und das Rechtsamt, damit die Ämter die eingehenden Anzeigen überprüfen können und im Falle von Gerichtsverfahren den erforderlichen Rechtsbeistand erhalten. Darüber hinaus möchte die Linke eine „Task-Force Mietüberhöhung“ einrichten lassen, die im Bezirk prüft, ob die Mietspiegelvorgaben eingehalten werden.<br>Die Bezirksverordnetenversammlung lehnte mit den Stimmen von SPD und CDU den Antrag jedoch ab.</p>
<p>„Überhöhte Mieten sind längst kein Problem der Innenstadt mehr“, sagt dazu Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Es sind schon über 100 Beschwerden eingegangen und das Wohnungsamt muss jetzt auch die nötigen Personalmittel bekommen, um die Mieterinnen und Mieter zu schützen.“ „Dass SPD und CDU sich so deutlich gegen die Interessen der Mieterinnen und Mieter in Marzahn-Hellersdorf stellen, ist beschämend“, ergänzt Sarah Bigall, Vorsitzende der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf.</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 18:29:07 +0200</pubDate>
                <title>Niemand ist vergessen! – Bezirksparlament beschließt Benennung einer Parkanlage nach Nguyễn Văn Tú</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/niemand-ist-vergessen-bezirksparlament-beraet-umbenennung-einer-parkanlage-nach-nguyen-van-tu/</link>
                
                <description>Auf Initiative der Linksfraktion hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf am Donnerstag (23.04.) einen Antrag zum lange fälligen Nguyễn-Văn-Tú-Hain beschlossen. Dabei handelt es sich um eine Grünanlage am Brodowiner Ring (Marzahn-Ost), die nun aufgrund des Beschlusses im Gedenken an den 1992 ermordeten Nguyễn Văn Tú benannt werden soll. Vorausgegangen waren Beratungen im BVV-Kulturausschuss, der zuletzt eine positive Abstimmungsempfehlung ausgesprochen hat. Der Beschluss erfolgte am Vorabend des Todestages von Nguyễn Văn Tú am 24. April.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nguyễn Văn Tú wurde am Am 24.04.1992 von einem Neonazi niedergestochen und erlag seinen Verletzungen. Im April jährt sich dieser Mord zum 34. Mal. Die Linke in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hatte bereits im April 2025 die Benennung der besagten Parkanlage beantragt. Im Mai 2025 wurde der Antrag der Linken in den BVV-Kulturausschuss überwiesen, aber dort zunächst wiederholt vertagt. Die Linke freut sich daher umso mehr, dass das Verfahren nun kurzfristig beschleunigt wurde und eine Benennung noch im Umfeld des Jahrestages beschlossen werden kann.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr über die breite Unterstützung des Bezirksparlaments“, kommentiert Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Das ist überfällig. Dass jetzt endlich der Name von Nguyễn Văn Tú auf einem offiziellen Schild im öffentlichen Raum erscheint, ist ein wichtiger Schritt und eine Mahnung im Gedenken an den Ermordeten und alle Opfer rassistischer Gewalt der 90er Jahre.“ Berlinweit gibt es bisher keine einzige Straße, die einen vietnamesischen Namen trägt – und das, obwohl die vietnamesische Community zahlenmäßig eine der größten migrantischen Communities der ganzen Stadt ist. Daher wäre die Benennung der Parkanlage ein wichtiges Symbol. Die Community muss umfassend in die Gestaltung des Gedenkortes eingebunden werden. „Weitere Verzögerungen sollten nun unbedingt vermieden werden“, so Tielebein weiter.</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-110870</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:30:42 +0200</pubDate>
                <title>Neubaupläne am Tal-Center: Bezirksparlament fordert Umsetzung des beschlossenen Einwohnerantrags</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/neubauplaene-am-tal-center-bezirksparlament-fordert-umsetzung-des-beschlossenen-einwohnerantrags/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf hat im März (26.03.) einen Antrag der Linksfraktion zum Tal-Center (Marzahn-Nord) beschlossen. Der Beschluss fordert das Bezirksamt auf, das dortige Bebauungsplanverfahren so lange ruhen zu lassen, bis eine mit der Anwohnerschaft abgestimmte Planung erarbeitet ist – und sendet damit erneut ein starkes Signal für mehr Bürgerbeteiligung. Gleichzeitig teilte das Bezirksamt mit, dass es nicht beabsichtigt, den im Januar beschlossenen Einwohnerantrag zum Tal-Center vollständig umzusetzen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es nach Bezirksamt und Senat geht, sollen auf dem Grundstück des Tal-Centers zwei neue Hochhäuser mit 14 und 20 Stockwerken entstehen: insgesamt 600 Wohnungen, die dann die landeseigene Gewobag übernehmen soll. Bereits im Januar hatte die BVV den Einwohnerantrag des Bürgerbeirats Zukunft Tal-Center beschlossen. Er fordert 1) umfassende Bürgerinformation und -beteiligung im Bebauungsplanverfahren, 2) eine Verbesserung der sozialen Infrastruktur vor Ort sowie 3) perspektivisch die Überführung des Centers in kommunales Eigentum. In einer sogenannten „Vorlage zur Kenntnisnahme“ erklären nun Bürgermeisterin Nadja Zivkovic und Baustadträtin Heike Wessoly (beide CDU), dass das Bezirksamt den Punkten 2) und 3) nicht folgen werde. Punkt 1) betrachten die beiden als erledigt, da das Stadtentwicklungsamt am 20.01. einen Kiezspaziergang und in den Folgewochen sieben zweistündige Sprechstunden angeboten habe. Darüber habe das Amt die planungsrelevanten Unterlagen in seinen Räumen in der Premnitzer Straße 4 ausgelegt. Über den Rücklauf informierte das Amt nicht.</p>
<p>„Wir bleiben dabei“, kommentiert Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Es braucht hier im Bezirk einen Kulturwandel in der Bürgerbeteiligung. Es reicht nicht, einfach die formal notwendigen Veranstaltungen durchzuführen – sondern das Bezirksamt muss mit der Anwohnerschaft ernsthaft in Dialog treten. Der jüngste BVV-Beschluss weist in dieselbe Richtung: Erst wenn eine mit den Anwohnern abgestimmte Planung vorliegt, darf das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt werden. Kurz: Die Menschen wollen mitreden, wie sich ihr Wohngebiet entwickelt. Die Linke steht dabei an ihrer Seite.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110869</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Zum schweren Raubüberfall auf die Gärten der Welt – Tat aufs Schärfste verurteilt</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/zum-schweren-raubueberfall-auf-die-gaerten-der-welt-tat-aufs-schaerfste-verurteilt/</link>
                
                <description>Wir verurteilen den bewaffneten Raubüberfall auf die Gärten der Welt in Berlin-Marzahn in der Nacht zum 14. April 2026. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen vier maskierte Täter in den Verwaltungs- und Wirtschaftshof des Geländes ein, bedrohten und verletzten zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und entwendeten eine hohe Summe Bargeld.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es handelt sich um eine rücksichtslose Tat und einen schweren Angriff auf die Sicherheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gärten der Welt. Den betroffenen Sicherheitskräften gelten unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere Genesungswünsche.</p>
<p>„Angesichts der Schwere des Vorfalls fordern wir die Betreiber der Gärten der Welt und die zuständigen Behörden auf, das bestehende Sicherheitskonzept umfassend zu überprüfen und zu überarbeiten. Es müssen präventive Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, die zukünftig derartigen Überfällen vorbeugen“, sagt Sarah Bigall, Vorsitzende der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf.</p>
<p>Und Bjoern Tielebein, Co-Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf, ergänzt: „Die Gärten der Welt sind ein Ort der Begegnung, Kultur und Natur – sie dürfen nicht zum Ziel krimineller Gewalt werden. Es ist nun entscheidend, das Sicherheitsgefühl von Besucherinnen und Besuchern sowie Beschäftigten gleichermaßen wiederherzustellen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-110868</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 09:20:00 +0200</pubDate>
                <title>Aufklärung jetzt: Bezirksparlament fordert CDU-Politiker Gräff und Martin zu Stellungnahme in Vereinsaffäre auf</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/aufklaerung-jetzt-bezirksparlament-fordert-cdu-politiker-graeff-und-martin-zu-stellungnahme-in-vereinsaffaere-auf/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf hat Ende März auf Initiative der Linksfraktion eine Resolution beschlossen, die den ehemaligen Abgeordneten Christian Gräff und seinen Nachfolger, den früheren BVV-Fraktionsvorsitzenden Johannes Martin, beide CDU, auffordert, am Sonderausschuss zur sogenannten „Vereinsaffäre“ teilzunehmen. Dabei geht es unter anderem um die Mitgliedschaft des CDU-geführten Bezirksamtes im Verein „Smart Living and Health Center“ (SLHC), dessen Geschäftsführer Gräff ist. Trotz mehrfacher Einladung sind bisher weder Gräff noch Martin zu einer der Sondersitzungen des Wirtschaftsausschusses erschienen, und beide verweigern bisher jede persönliche Stellungnahme.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Damit nicht genug: Martins Nachfolger Maximilian Schröder bezeichnete in der BVV-Sitzung den Sonderausschuss als „Hexenjagd“ und unterstellte der Linken die Verbreitung von „Verschwörungstheorien.“ Dabei sind die Vorwürfe und Interessenskonflikte längst umfassend belegt, und zwar durch Recherchen unabhängiger Journalisten: Das Bezirksamt zahlte dem SLHC von 2021 bis 2025 einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 20.000 Euro. Und es war die heutige Bürgermeisterin Nadja Zivkovic (CDU), die 2019 in ihrem Amt als Stadträtin mehr als 400.000 Euro öffentliche Fördergelder für SLHC an Land zog – wogegen prinzipiell nichts einzuwenden wäre, nur dass Zivkovic den Verein selbst mit aufgebaut hatte, dass sie dort zwischenzeitlich auch ein Vorstandsamt innehatte und dass sie zufälligerweise Mitglied derselben Partei ist wie Gräff. Auch Johannes Martin war zeitweise beim Verein angestellt, nämlich als stellvertretender Geschäftsführer.<br><br>„Gräff, Martin und auch Schröder schädigen mit ihrem Verhalten die Demokratie“, kommentiert daher Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Zum Glück sendet die BVV insgesamt ein starkes Signal: Die von uns vorgeschlagene Resolution wurde mit breiter Mehrheit angenommen, die BVV fordert also Gräff und Martin zur Mitarbeit auf, und wir hoffen sehr, dass die beiden der parlamentarischen Aufforderung folgen und die Aufklärung des Falls nicht weiter sabotieren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-110827</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 16:22:38 +0200</pubDate>
                <title>Verkehrschaos beim Kirschblütenfest - BVG wurde nicht für Verstärkerfahrten angefragt!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/verkehrschaos-beim-kirschbluetenfest-bvg-wurde-nicht-fuer-verstaerkerfahrten-angefragt/</link>
                
                <description>Am vergangenen Wochenende fand das traditionelle Kirschblütenfest in den „Gärten der Welt“ statt. Das Fest gehört zu den beliebtesten und besucherstärksten Veranstaltungen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Mit einem so großen Fest gehen auch viele logistische Herausforderungen einher. Trotz der Bitten der Grün Berlin GmbH, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, reisen weiterhin viele Besucherinnen &amp; Besucher mit dem Auto an.  Es stehen jedoch nicht genügend Parkplätze für diesen Besucherandrang zur Verfügung. Das hatte auch am vergangenen Wochenende, insbesondere am sonnigen Samstag, zu einem Verkehrschaos in den umliegenden Wohngebieten geführt. Viele Anwohnerinnen und Anwohner klagten über chaotische Szenen, Falschparker und auch darüber, dass sie ihr eigenes Auto nicht mehr parken konnten. Doch auch die Busse der BVG waren völlig überfüllt und fuhren an diesem Tag nicht öfter als an anderen Wochenenden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Nachfrage der Linken erklärte die BVG, dass sie weder vom Senat noch vom Veranstalter, der Grün Berlin GmbH, für Verstärkerfahrten angefragt worden waren. Diese werden üblicherweise bei großen Veranstaltungen eingesetzt, um den Besucherandrang mit dem öffentlichen Nahverkehr bewältigen zu können. Die Kirschblütenfeste der Vergangenheit haben gezeigt, dass dieses Fest sehr beliebt ist. Insbesondere die sonnige Wettervorhersage für den Samstag konnte bereits im Vorfeld hohe Besuchszahlen erwarten lassen.</p>
<p>Dazu erklären Sarah Bigall und Bjoern Tielebein, Vorsitzende der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf:</p>
<p>„Es ist nicht zu fassen, dass weder die Verantwortlichen im Wegner-Senat noch die landeseigene Grün Berlin GmbH darauf kommen, die BVG rechtzeitig darüber zu informieren, dass das Kirschblütenfest in den „Gärten der Welt“ stattfindet und entsprechend Verstärkerfahrten auf den Buslinien eingesetzt werden müssen, um den Besucherandrang zu bewältigen. Zu einem gelungenen Fest in diesen Größenordnungen gehört – für die Gäste wie für die Anwohnerinnen und Anwohner – eine reibungslose und bequeme Anreise ohne Stress und Verkehrschaos. Wenn man die Gäste darum bittet, das Auto zu Hause zu lassen, sollte man sich auch um die Alternativen kümmern. Wir werden uns dafür einsetzen, dass künftig beim Kirschblütenfest und anderen großen Festen genügend Busse fahren. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110639</guid>
                <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 17:26:44 +0200</pubDate>
                <title>Gemeinsam gegen häusliche Gewalt: überfraktionelle Initiative von SPD, Grünen, Linken und CDU</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/gemeinsam-gegen-haeusliche-gewalt-ueberfraktionelle-initiative-von-spd-gruenen-linken-und-cdu/</link>
                
                <description>Mit einer gemeinsamen Initiative machen sich SPD, Grüne, Linke und CDU gegen häusliche Gewalt stark. Zusammen fordern die Fraktionärinnen Stephanie Inka Jehne, Chantal Münster, Sarah Bigall und Susanne Gontard das Bezirksamt mit einem Antrag auf, im Rahmen des Aktionsmonats „Nein zu Gewalt an Frauen“ im November 2026 eine großangelegte, bezirksweite Informationskampagne zu starten. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit von Hilfsangeboten deutlich zu steigern. Der gemeinsame Antrag wurde in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf am 26.03. beschlossen. 

In ihren Statements beschrieben die einreichenden Verordneten das gesellschaftliche Klima, in in dem ihre Initiative entstand, und unterstrichen sehr eindrucksvoll die Wichtigkeit des Antrags.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir werden dieses Thema immer wieder auf die Agenda setzen“, sagte Chantal Münster von der Bündnisgrünen Fraktion. „Bis überall in diesem Bezirk angekommen ist, dass Gewalt gegen Frauen real, alltäglich und existenzzerstörend ist. Bis überall in diesem ganzen Land angekommen ist, dass Gleichberechtigung von Frauen kein Nice-to-Have ist, sondern Grundpfeiler einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft.“</p>
<p>„Aktuell sind Projekte gegen häusliche Gewalt und Beratungsstellen stark unterfinanziert“, ergänzte Sarah Bigall (Die Linke). „Und das, obwohl jeden Tag Frauen lebensbedrohliche Gewalt erfahren: von Partnern, Ex-Partnern oder im Moment einer Trennung. Deswegen ist es so wichtig, dass wir jetzt über alle Fraktionen hinweg zusammenstehen und genau diese Anlaufstellen gemeinsam stärken.“</p>
<p>„Häusliche Gewalt passiert oft dort, wo Menschen sich eigentlich sicher fühlen sollten", sagte Susanne Gontard (CDU). „Deswegen reicht es nicht aus, einmal im Jahr ein Zeichen zu setzen mit Kundgebungen und durch das Hissen von Fahnen. Diejenigen, die wirklich Hilfe brauchen, erreichen wir oft damit nicht. Wir müssen mit Informationen dorthin gehen, wo die Menschen sind.“</p>
<p>„Gewalt gegen Frauen ist ein Thema, das zu groß und zu schmerzhaft ist, um es im parteipolitischen Klein-Klein zu behandeln. Deshalb war es mir eine Herzensangelegenheit, uns alle an einen Tisch zu holen und diese Initiative gemeinsam zu schmieden“, erklärt Stephanie Inka Jehne (SPD). „Ich bin stolz auf die Kraft, die wir Frauen hier fraktionsübergreifend bündeln. Unsere Botschaft ist klar: Du musst das nicht alleine durchstehen. Trenn dich, hol dir Hilfe – und nutze das ‚Signal for Help‘, wenn du in einer akuten Gefahr nicht sprechen kannst. Wir sorgen dafür, dass dieses Signal im Bezirk gehört wird.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110522</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 12:19:54 +0100</pubDate>
                <title>Hitzeschutz ist Schutz unserer Wälder: SPD und CDU blockieren Linke Initiativen im Bezirksparlament</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/hitzeschutz-ist-schutz-unserer-waelder-spd-und-cdu-blockieren-linke-initiativen-im-bezirksparlament/</link>
                
                <description>Auch im Februar setzte die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf mehrere Hitzeschutz-Anträge auf die Tagesordnung des Bezirksparlaments. Die Linke forderte damit konkret Fassadenbegrünung durch Kletterpflanzen an öffentlichen Gebäuden, den Schutz von Waldflächen sowie die Umsetzung von Sofortmaßnahmen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu diesen Sofortmaßnahmen, die wir bereits 2025 in die Debatte eingebracht hatten, zählen: die Ausstattung und Ausschilderung von Abkühlungsorten im gesamten Bezirk – und kostenfreies Trinkwasser in allen öffentlichen Einrichtungen. Doch keiner der drei Anträge führte zu einem Beschluss: Der für Finanzen zuständige Hauptausschuss gab für alle drei Anträge eine negative Beschlussempfehlung ab, was&nbsp; an einer Mehrheit der Regierungsparteien SPD und CDU liegt.</p>
<p>„Das kann beim besten Willen niemand verstehen“, sagt Sarah Bigall, Vorsitzende der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Offenbar sind der CDU und der SPD sowohl der Hitzeschutz als auch unsere Wälder ziemlich egal. Anders kann ich mir das nicht erklären, warum sie unsere Initiativen ablehnen. Aber die Linke wird sich weiterhin für vernünftige gemeinsame Lösungen einsetzen. Die Menschen in Marzahn-Hellersdorf haben das verdient.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110338</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 14:14:24 +0100</pubDate>
                <title>Denkmalschutz-Prüfung für Womacka-Mosaike in Marzahn-Mitte: Kulturelles Erbe sichern!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/denkmalschutz-pruefung-fuer-womacka-mosaike-in-marzahn-mitte-kulturelles-erbe-sichern/</link>
                
                <description>Ende Februar beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf auf Linke Initiative einen Antrag zu den Womacka-Mosaiken auf der Marzahner Promenade. Das Bezirksamt soll nun prüfen, ob die Wandmosaike „Frieden“ und „Arbeit für das Glück des Menschen“ von Prof. Walter Womacka in die bezirkliche Denkmalschutzliste aufgenommen werden können.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Künstler Walter Womacka (1925-2010) ist vor allem für seine großformatigen, architekturgebundenen Werke bekannt. Er gestaltete zahlreiche öffentliche Gebäude der DDR. 1988 schuf er im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für die Marzahner Promenade das Mosaik „Frieden“ auf der Marzahner Promenade, das sich noch heute in einem sehr guten Zustand befindet.</p>
<p>„Und damit das auch so bleibt“, sagt Norbert Seichter, kulturpolitischer Sprecher der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf, „fordern wir nun das Bezirksamt auf, die Mosaike auf die Denkmalschutzliste zu setzen. Womackas Werke sind historisch sehr wichtig für die Großsiedlung Marzahn, und die Themen seiner Werke haben an Aktualität nichts verloren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110255</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 14:53:32 +0100</pubDate>
                <title>Keine Zwangsräumungen und Stromsperren - Soziale Grundrechte sichern!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/keine-zwangsraeumungen-und-stromsperren-soziale-grundrechte-sichern/</link>
                
                <description>Am 26.02. brachte die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf im Bezirksparlament den Antrag „Keine Zwangsräumungen und Stromsperren!“ ein. Darin fordert sie das Bezirksamt auf, alles zu tun, um Stromsperren und Zwangsräumungen in Zukunft abzuwenden. Außerdem sollte das Bezirksamt die Information über Beratungsangebote verbessern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Antrag liegt nun im Ausschuss für Soziales und Teilhabe zur weiteren Beratung. Berlinweit waren im Jahr 2025 rund 12.000 Menschen von Stromsperren betroffen, davon 1.400 in Marzahn-Hellersdorf. Damit war Marzahn-Hellersdorf 2025 der Bezirk mit den meisten Stromsperren. Gleichzeitig hat der Berliner Senat den sogenannten Härtefallfonds für Energieschulden, der jährlich mit 400.000 Euro gefüllt gewesen war, wieder abgeschafft. Mit der seltsamen Begründung, dass der Fonds zu wenig genutzt wurde.</p>
<p>„Stromsperren und Zwangsräumungen müssen grundsätzlich verhindert werden. Völlig egal, wie ein Mensch in diese Lage gekommen ist: Niemand darf im Dunkeln sitzen und niemand darf aus seiner Wohnung fliegen, weil er sich Miete oder Energie gerade nicht leisten kann", sagt Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Wir brauchen und funktionierende Frühwarnsysteme und niedrigschwellige Beratungsangebote, die die Betroffenen auch bei Anträgen unterstützen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110247</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 12:21:37 +0100</pubDate>
                <title>Hellersdorfer Bowlingbahn erhalten: Wichtiger Beschluss des Bezirksparlaments Marzahn-Hellersdorf</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/hellersdorfer-bowlingbahn-erhalten-wichtiger-beschluss-des-bezirksparlaments-marzahn-hellersdorf/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf hat am 26.02. den Einwohnerantrag zur Bowlingbahn beschlossen. Damit ist das Bezirksamt aufgefordert, den im Raum stehenden Abriss der Bowlingbahn zu verhindern und für zukünftige Änderungen in der Umgebung die Anwohnerinnen &amp; Anwohner einzubinden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders bemerkenswert: Während die anwesenden Mitglieder der Anwohnerinitiative auf die Notwendigkeit einer umfassenden Bürgerbeteiligung im Bebauungsplanverfahren hinwiesen und die Praxis von Baugenehmigungen nach Paragraph 34 in Frage stellten, bewies die örtliche CDU einmal mehr, dass sie das Anliegen der Anwohnerinnen &amp; Anwohner nicht ernsthaft unterstützt. Eine Verordnete der CDU sprach ausdrücklich gegen den Antrag, am Ende konnten sich CDU und SPD offenbar zu einer taktischen Enthaltung durchringen. Echte Unterstützung für die Bürgerinitiative sieht anders aus.</p>
<p>„Selbstverständlich unterstützt die Linke das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Für sie ist die Bowlingbahn ein extrem wichtiges Freizeitangebot. Und der befürchtete Abriss zeigt mal wieder, dass hier Stadtentwicklung für Profite und nicht für Menschen gemacht werden soll", sagt Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion. „Deswegen freuen wir uns sehr über den Beschluss zum Einwohnerantrag und hoffen, dass das Bezirksamt nun auch entsprechend handelt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110083</guid>
                <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:07:42 +0100</pubDate>
                <title>Sonderinvestitionsmittel in Marzahn-Hellersdorf sozial gerecht verteilen: Kiezkantinen einrichten</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/sonderinvestitionsmittel-in-marzahn-hellersdorf-sozial-gerecht-verteilen-kiezkantinen-einrichten/</link>
                
                <description>Berlinweit haben die politischen Debatten und Kämpfe um die Verteilung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“ begonnen. Die Bedingungen der Vergabe waren zuletzt noch einmal angepasst worden: Während Marzahn-Hellersdorf zunächst „nur“ 4 Millionen Euro erhalten sollte und alle finanzierten Maßnahmen schon bis Ende 2026 beendet sein sollten, wurden die Summen nun deutlich erhöht. Insgesamt stehen dem Bezirk nun 19 Millionen zur Verfügung, förderbar sind einzelne Maßnahmen ab einem Volumen von 50.000 Euro. Außerdem wurde die Frist, bis wann die Gelder umgesetzt und abgerechnet werden müssen, bis 2036 verlängert. Verbindlich angemeldet werden müssen die Mittel im Bezirksamt bis zum 30. Juni. Die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf macht nun konkrete Vorschläge.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir erwarten vom Bezirksamt einen transparenten Entscheidungsprozess, an dem Öffentlichkeit und BVV beteiligt werden, und keine Hinterzimmerentscheidungen“, fordert Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf.</p>
<p>Die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf verständigte sich bei ihrer Frühjahrsklausur über konkrete Vorschläge für die Nutzung der Sonderinvestitionsmittel. „Jede Verteilung von Geldern hat immer eine soziale Dimension“, kommentiert Sarah Bigall, Vorsitzende der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Die Linke setzt sich deshalb dafür ein, dass die Gelder aus dem neuen Sondervermögen dort eingesetzt werden, wo sie konkret Menschen helfen. Unsere Kiezkantinen wären dafür ein toller Ort.“. Konkret möchte die Linke einen Teil der Gelder unter anderem nutzen, um berlinweit verteilt sogenannte Kiezkantinen aufzubauen, wo es jeden Tag warme Mahlzeiten ab 3 Euro gibt. Diese Orte sollen soziale Treffpunkte im Kiez sein und auch eine Maßnahme gegen die immer weiter wachsende Einsamkeit vieler Menschen darstellen. Ein geeigneter Ort für eine Kiezkantine wäre zum Beispiel das Alte Marzahner Rathaus. Wir regen daher an, im Rahmen von dessen Sanierung Räumlichkeiten so herzurichten, dass sie wieder für den Kantinenbetrieb nutzbar sind.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus sollen Investitionsmittel an die Stadtteilzentren fließen, in die Bürgerämter, die Reparatur von Laternen in den Parks des Bezirks, in barrierefreie Umbauten öffentlicher Gebäude, Bordsteinabsenkungen, die Sanierung von Brunnen und Wasserspielplätzen. Wünschenswert wäre es auch, zusätzliche Mülleimer anzuschaffen, die Toiletten an der Marzahner Mühle instandzusetzen oder dringend benötigte Hitzeschutzmaßnahmen umzusetzen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-110072</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 15:50:47 +0100</pubDate>
                <title>Linksfraktion fordert hartes Vorgehen gegen Mietenmafia</title>
                <link>https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/presse/detail/news/linksfraktion-fordert-hartes-vorgehen-gegen-mietenmafia/</link>
                
                <description>Die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf hat auf ihrer Frühjahresklausur ein Maßnahmenpaket zum Schutz von Mieterinnen und Mietern in Marzahn-Hellersdorf beschlossen. Kern ist die Stärkung des Wohnungsamtes bei der strikten Verfolgung von Anzeigen überhöhter Mieten, die Verbesserung von Beratungsangeboten sowie die Einrichtung einer Taskforce im Wohnungsamt gegen Mietenkriminalität.

Dem Bezirksamt liegen laut Bezirksstadträtin Julia Witt bis zu 100 Anzeigen von Mieterinnen und Mietern über überhöhte Mieten vor. Bisher kann diesen Anzeigen aufgrund des Personalmangels im Wohnungsamt noch nicht nachgegangen werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im vergangenen Jahr hat die Fraktion ihre zentralen Forderungen im Bezirksparlament auf die Tagesordnung gesetzt. In der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses lehnten jedoch CDU, SPD und AfD unseren Antrag „Mieterinnen und Mieter schützen“ ab. Angeblich sei die Situation im Bezirk nicht ausreichend dramatisch, um eine bessere Ausstattung des Wohnungsamtes zu rechtfertigen. Die 100 Mieterinnen und Mieter, die den Weg einer Meldung gegenüber dem Bezirksamt gegangen sind, sehen das sicher anders. Es ist aus unserer Sicht auch davon auszugehen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Die Dunkelziffer überhöhter Mieten ohne Anzeige beim Amt liegt sicher deutlich höher. Die von uns geforderter Maßnahmen tragen dazu bei, dass auch in Marzahn-Hellersdorf Mieterinnen und Mieter ihr Recht erfolgreich einfordern können.</p>
<p>Wir werden mit unserer Bezirksstadträtin auch ohne die Unterstützung der im Bezirk und Land regierenden Parteien CDU und SPD gegen Abzocke und dreiste Vermieter vorgehen. Insgesamt vier Personen werden in den kommenden Monaten ihren Dienst antreten und die Aufgabe haben, die eingehenden Anzeigen wegen überhöhter Mietpreise zu verfolgen. Von den berlinweit ausgeschriebenen 19 Stellen wird eine Stelle nach Marzahn-Hellersdorf gehen, drei weitere Stellen sollen zum 1. Mai 2026 besetzt werden. Stadträtin Witt berichtete jüngst in der Bezirksverordntenversammlung außerdem, dass der Berliner Senat zwölf Rechtsreferendare auf die Bezirke verteilt habe, um dort gegen überhöhte Mieten vorzugehen. Aber Marzahn-Hellersdorf sei hier nicht berücksichtigt worden. Dies spiegele jedoch nicht die Problemlage wider: 100 Anzeigen wegen Mietüberhöhung sprechen hier eine deutliche Sprache. CDU und SPD müssen ihren Widerstand gegen die Unterstützung des Wohnungsamtes endlich aufgeben. Auch unser Bezirk braucht eine Rechtsrefendarstelle, um ggf. auch gerichtlich gegen Mietabzocke vorzugehen.</p>
<p>Konkret fordern wir:</p>
<p>1) mehr Personal und bessere technische Ausstattung im Wohnungsamt und Rechtsamt</p>
<p>2) die Einrichtung einer Taskforce Mietüberhöhung, die im Bezirk prüft, ob die entsprechenden Mietspiegelvorhaben eingehalten werden</p>
<p>3) Mietendeckel bei den Landeseigenen Wohnungsunternehmen</p>
<p>4) für Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen: Zuschüsse zu Beiträgen für Mietervereine, um dadurch auch Rechtschutz zu gewährleisten</p>
<p>5) effektiven Schutz vor Zwangsräumungen und Beratungsangebote für Mietschuldner*innen</p>
<p>6) Beratungs- und Unterstützungsangebote bei allen Großvermietern, inklusive der Landeseigenen Wohnungsunternehmen</p>
<p>7) eine Website mit allen Unterstützungsangeboten für Mieterinnen und Mieter im Bezirk</p>
<p>8) Flächendeckende Sozialberatung für Anträge (WBS, Wohngeld, Bürgergeld, etc.)</p>
<p>9) Unterstützung bei Umzügen innerhalb der Landeseigenen, z.B. Vermeidung von doppelten Mietzahlungen und von höheren Mieten bei „Verkleinerung“</p>
<p>10) Gesetzliche Maßnahmen auf Landesebene zur Sicherung von mietpreisgebundenen Wohnungen</p>]]></content:encoded>
                <category>Marzahn-Hellersdorf</category>
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