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© Open Street Map

Verkehrssicherheit in der Zossener Straße und Kastanienallee verbessern!

Immer wieder kommt es in der Zossener Straße in Hellersdorf zu Verkehrsunfällen. Besonders die Kreuzung Alte Hellersdorfer Straße ist ein Unfallschwerpunkt. Die derzeitige Bautätigkeit im Bereich Gut Hellersdorf und Zossener Straße verschärft durch zusätzlichen LKW-Verkehrs die Situation. Der „FahrRat“, ein bezirkliches Gremium, dass sich im Besonderen um die Fahrradinfrastruktur bemüht, hat sich mit dieser Kreuzung schon mehrfach befasst und konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Diese wurden jedoch vom Bezirksamt bisher nicht umgesetzt. Nach einem weiteren Unfall im November 2020 haben SPD, Bündnis-Grüne und Linksfraktion daher einen dringlichen Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung gestellt und das Bezirksamt aufgefordert, die Vorschläge des „FahrRats“ endlich umzusetzen und damit die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer:innen zu verbessern. Hierbei sollen auch die umliegenden Schulen in die Planung der Maßnahmen eingebunden werden.
Weiterhin fordern die Antragsteller:innen, dass der Verkehrsknoten mittel- und langfristig grundlegend umgestaltet werden muss. Hierfür soll das Bezirksamt beim Senat Mittel für ein entsprechendes Konzept beantragen und dieses umsetzen.

Ebenfalls von SPD, Bündnis-Grünen und Linksfraktion beantragt wurde eine Prüfung zur Verkehrsberuhigung in der nahegelegenen Kastanienallee. In dieser Querstraße der Zossener Straße befinden sich eine Grundschule, ein Kindergarten, das Kinderforschungszentrum „Helleum“ sowie ein Stadtteilzentrum. Die Straßenverbindung zwischen Zossener Straße und Hellersdorfer Straße wird gern als Umfahrung der Hellen Mitte genutzt. Schon seit Längerem wird eine Verkehrsberuhigung auf einem Teilabschnitt der Straße gefordert. Die BVV beschloss die beiden Anträge am vergangenen Donnerstag.

Zum Beschluss der BVV für Kurz- und langfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Kreuzung Zossener Straße/ Alte Hellersdorfer Straße sowie in der Kastanienallee erklärt Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf:

„Nicht erst die neuerlichen Unfälle zeigen, dass auf dieser Straße endlich etwas für die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden getan werden muss. Die Vorschläge des ‚FahrRats‘ Marzahn-Hellersdorf liegen auf dem Tisch. Wir erwarten vom Bezirksamt, dass diese Vorschläge jetzt schnell umgesetzt werden. Auch die Gesobau sollte sich an kurzfristigen Maßnahmen beteiligen. Der zusätzliche LKW-Verkehr steigert die Gefahrensituation vor Ort.

In der Kastanienallee wird sich die jetzige Situation durch das neue Wohngebiet auf dem Gut Hellersdorf noch verschärfen. Daher muss eine Verkehrsberuhigung schnellstmöglich geprüft werden. Die Nutzenden der dortigen sozialen Einrichtungen und die Anwohnenden haben ein Recht auf ein sicheres Wohngebiet.“