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In die Stadt – aber ohne mein Auto!

Lassen wir heute das Auto stehen, nutzen den ÖPNV und tun wir etwas Gutes – für uns und unsere Umwelt. Wenn wir auf das Auto verzichten, reduzieren wir nicht nur den CO²-Ausstoß und den anderer Schadstoffe - wir tragen auch zur Reduzierung von Lärm und zu einer Steigerung des Wohlbefindens der Anwohner von stark von Autos frequentierten Straßen bei.

Das 9€-Ticket hat einmal mehr gezeigt: Wir müssen endlich eine nachhaltige und attraktive Verkehrswende auf den Weg bringen, um den Individualverkehr zu verringern. Sollen mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen, muss ein massiver Ausbau des ÖPNV erfolgen. Die Einführung des Rufbusses Muva ist ein erster Schritt.

 

Heute, am Autofreien Tag, ist der ÖPNV für alle in Berlin kostenlos und viele Straßen sind für den Verkehr gesperrt. Diese können in diesem Zeitraum als Spielstraßen, Nachbarschaftstreffs und Begegnungsstätten genutzt werden. Sie zeichnen eine Vision von einer Stadt, in der der Verkehrsraum an die Bürgerinnen und Bürger zurück gegeben wird und nicht das Auto das Stadtbild beherrscht.

 

Bei uns im Bezirk werden folgende Straßen in der Zeit von 15 bis 19 Uhr als Spiel- und Nachbarschaftsstraßen genutzt: Apfelwicklerstraße, Friesacker Straße, zwischen Strauß- und Lortzingstraße, Kastanienallee, Hausnummer 53 bis 59 und die Maxie-Wander-Straße, zwischen Klingenthaler- und Schneeberger Straße.

 

Passend zum autofreien Tag ist heute auch der „Zu-Fuß-zur-Schule-Tag“.
Vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit und begleiten Ihre Kinder einmal zu Fuß oder auf dem Fahrrad zur Schule. Damit tragen Sie zur Unfallreduzierung vor den Schulen bei. Die Bewegung am Morgen tut unseren Kindern gut - gleichzeitig wird ihr Verständnis für den Straßenverkehr geschult.

Stefanie Wagner-Boysen, Sprecherin für Umwelt- und Klimapolitik