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Wuhletalbrücke weiter eingeschränkt offen – Zeitpunkt der Vollsperrung noch unbekannt

Auf der Facebook-Informationsplattform für Bürger*innen "Kiez Marzahn-Nord-West" wird über unsere Anfragen (eine schriftliche und eine mündliche in der Sitzung der BVV am 21. März) zur geplanten Vollsperrung der Wuhletalbrücke berichtet:

Der genaue Zeitpunkt der Vollsperrung der Wuhletalbrücke kann noch nicht bekannt gegeben werden. Das geht aus der Antwort des Marzahn-Hellersdorfer Bezirksamtes auf eine Anfrage des Bezirksverordneten Bjoern Tielebein (DIE LINKE) hervor. Darin teilt das Bezirksamt weiter mit, dass nach einer erfolgten Vollsperrung, der Verkehr über die Parallel- und Bogenrampen vermutlich mit jeweils einer Fahrspur geführt werden wird. Im Kreuzungsbereich der Wuhletalstraße sind Ampeln vorgesehen, die bereits installiert wurden.

Gefragt nach Möglichkeiten, um eine Umfahrung der Brücke durch angrenzende Wohngebiete zu verhindern, wird mitgeteilt, dass bisher keine solche Maßnahmen seitens des Senats geplant seien. Die Situation müsse nach Brückensperrung durch den Fachbereich Straßen des Bezirksamtes beobachtet werden und je nach Lage der Dinge würden verkehrsberuhigende Maßnahmen für die Wohngebiete ergriffen.

Ob ein zusätzliches Verkehrskonzept für den Marzahner Norden einschließlich des öffentlichen Nahverkehrs erarbeitet wird, könne noch nicht abschließend mitgeteilt werden, da hierzu auf eine Anfrage des Bezirksamtes beim Senat noch keine Antwort vorliege.

Im September 2018 hatte der Berliner Senat auf Anfrage des Marzahn-Hellersdorfer Abgeordneten Kristian Ronneburg (DIE LINKE) mitgeteilt, dass die Wuhletalbrücke, welche die Märkische Allee auf Höhe der Wuhletalstraße kreuzt, abgerissen und neu errichtet werden müsse. Der Beton sei in einem irreparablen Zustand, eine mittelfristige Vollsperrung unausweichlich. Mit einem Neubau sei aufgrund der notwendigen Planungszeit von mindestens zwei Jahren und der Personalsituation in den zuständigen Senatsabteilungen nicht vor 2021 zu rechnen. Die Bezirksverordnetenversammlung hatte sich dafür ausgesprochen, ein Verkehrskonzept für diesen Bereich zu erarbeiten, um einem drohenden Verkehrschaos entgegen zu wirken. Die Verringerung der Fahrbahn auf jeweils eine Spur einschließlich des abbiegenden Verkehrs kann zu erheblichen Stausituationen führen.