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Marchwitzaviertel bekommt einen kleinen Laden!

Nahversorgung während der Bauarbeiten gesichert

In der Marchwitzastraße 29-31, wo sich jetzt noch das alte Kaufhallengebäude und Apotheke, Ärzte und Imbiss befinden, entstehen neue Wohnhäuser. Wir als LINKE haben uns seit Bekanntwerden der Pläne des Investors dafür eingesetzt, dass auch während der Neubauphase eine Nahversorgung im Marchwitzaviertel gewährleistet ist. Unser Antrag Nahversorgung während des Bauvorhabens an der Marchwitzastraße 29-31 für die Anwohnerinnen und Anwohner sicherstellen wurde in der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Dezember 2019 beschlossen.

Übergangslösung ab dem 11. November 2020

Wie der Bauherr, die T & T Grundbesitz Vermietung & Verpachtung March GmbH, mitteilte, wird es ab dem 11. November 2020 einen kleinen Laden mit Waren des täglichen Bedarfs auf dem Grundstück Marchwitzastr. 31 geben. Zwischen dem Stadtentwicklungsamt, unserer Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und dem Bauherrn wurde dies bereits Ende März 2020 vereinbart und damit dem vielfachen Wunsch der Anwohner*innen nach einer Einkaufsmöglichkeit während der Bauarbeiten Rechnung getragen. Das Stadtentwicklungsamt stand im ständigen Kontakt mit dem Bauherrn und an einer Lösung zur Nahversorgung wurde wie zugesagt gearbeitet.

Anders als vom Bauherrn angenommen, schloss der REWE-Markt schon Mitte Oktober. Der kleine Laden zur Nahversorgung startet damit leicht verzögert. Anstatt sich an einer Übergangslösung zu beteiligen, hat sich REWE nun bis zum Abschluss der Bauarbeiten aus dem Kiez verabschiedet. Der Bauherr hat inzwischen Flyer verteilt und ruft zur Beteiligung bei der Auswahl des Warenangebotes auf.

Kunstwerke sichern!

Wir haben einen Antrag zur Sicherung der im Bereich Marchwitzastraße vorhandenen Kunstgegenstände, der historischen Straßenlaternen sowie weiterer schützenswerter Elemente aus der Entstehungszeit der Großsiedlung Marzahn in die BVV Marzahn-Hellersdorf eingebracht. Diese sollen während der Bauarbeiten und danach erhalten bleiben.

Weiterhin haben wir das Bezirksamt aufgefordert, an geeigneter Stelle eine Informationstafel über das erste Wohngebiet der Marzahner Großsiedlung und das dann abgerissene erste Gebäude der Großsiedlung – das Kaufhallengebäude – zu installieren.

Was plant der Investor?

Das alte Kaufhallen-Gebäude und die nördlich davon gelegenen Einzelhandelsflächen werden abgerissen und neue Wohnhäuser entstehen. Drei elfgeschossige Häuser mit 237 Wohneinheiten und einem Mix aus Ein-, Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen sind geplant. Der nördliche Elfgeschosser soll ein Punkthochhaus werden. In den Erdgeschossen sind Gewerbeflächen für den REWE-Markt, die Apotheke und Ärzte vorgesehen. Die gesamte Verkaufsfläche soll deutlich über der jetzigen liegen. Stellplätze für PKW entstehen in einer Tiefgarage mit 93 sowie oberirdisch mit 40 Parkplätzen. Außerdem ist eine Kita im nördlichen Punkthochhaus in Planung.

Bauvorbereitende Arbeiten haben begonnen

In den vergangenen Wochen fanden bereits Erdarbeiten statt und das alte Kaufhallengebäude, welches zuerst zurückgebaut wird, wurde mit einem Bauzaun eingezäunt. Erst wenn der neue südliche Gebäudekomplex mit der Fläche für den REWE-Markt fertiggestellt ist, wird mit dem Abriss der Gebäude auf dem Grundstück Marchwitzastr. 31 begonnen.