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Eröffnung des Otto-Rosenberg-Hauses

Am Donnerstag, den 20. August 2020, eröffnete das Otto-Rosenberg-Haus am gleichnamigen Platz in Marzahn. Nach einem Jahr Umbauphase steht das ehemalige Kantinengebäude nun als Haus für Zusammenhalt und soziale Arbeit.
So hat das Projekt "Respekt & Halt", welches Menschen in Not betreut und u.a. auch eine unabhängige Sozialberatung anbietet, dort seinen Platz gefunden. Das Don-Bosco-Zentrum Berlin, der Wuhlgarten e.V. sowie der Cabuwazi Kinderzirkus haben dieses Projekt in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt konzipiert.

Benannt ist das Haus nach Otto Rosenberg, dem Mitbegründer des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg. Rosenberg kam als junger Mann in das Zwangslager Berlin-Marzahn und wurde später nach Auschwitz deportiert. Er überlebte als Einziger seiner elf Geschwister den Holocaust.

Neben unserer Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und unserer Bezirksstadträtin Juliane Witt sprach auch Petra Rosenberg ein paar Worte zur Eröffnung. Sie ist die Tochter von Otto Rosenberg und die Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.. Sie freute sich, dass mit diesem Haus eine Begegnungsstätte entstanden ist, in der Menschen ungeachtet von Herkunft, Hautfarbe und Religion usw. geholfen wird. Rosenberg versicherte, dass dies ganz im Ermessen ihres Vaters gewesen hätte.