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Welt-Mädchentag – Gleiche Chancen für alle?

Der Welt-Mädchentag feiert dieses Jahr sein 10 jähriges Jubiläum. Doch eigentlich gibt es nichts zum Feiern. Vielmehr ist dieser Tag notwendig, um auf die Benachteiligung von Mädchen aufmerksam zu machen. Frauen werden schon im Mädchenalter häufiger diskriminiert und an ihrer freien Entfaltung gehindert.

Schwere Krisen wie z.B. die Corona-Pandemie  oder bewaffnete Konflikte und Kriege treffen Kinder immer mit extremer Härte - und das gilt häufig besonders für Mädchen.  Vorhandene Ungleichheiten für die Mädchen verschärfen sich weiter, sie werden noch stärker als zuvor benachteiligt. Ein Beispiel: Durch Covid-19 wächst bei vielen Familien die Armut. Wenn Eltern sich die Schulgebühren nicht mehr leisten können, schicken sie ihre Kinder nicht mehr zur Schule. Die ersten, die sie dann zuhause lassen, sind die Töchter. *

Mädchen werden anders wahr genommen als Jungen und somit auch anders erzogen und behandelt. Weltweit müssen Mädchen immer noch um ihr Recht auf Gleichberechtigung kämpfen.  Und um diesem Kampf eine Stimme zu geben, brauchen wir einen Mädchentag. Einen Tag an dem mit verschiedenen Aktionen auf die Mädchen und auf das, wofür sie kämpfen aufmerksam gemacht wird: es  braucht eine gezielte Förderung von Mädchen und jungen Frauen durch Bildungsangebote, Mädchen müssen in allen Lebensbereichen gleichberechtigt sein, Anti-Diskriminierungsgesetze  müssen konsequent umgesetzt werden und es darf keine Toleranz für Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen im Namen von Tradition oder Kultur geben, dies bedeutet zum Beispiel die Bekämpfung der Zwangsehe und Beschneidung.

Geben wir Mädchen eine Stimme und helfen ihnen zu ihren Rechten – nicht nur heute, sondern an jedem Tag!

Sarah Fingarow, familienpolitische Sprecherin

*Quelle: Unicef

Sprechzeiten

im Rathaus Marzahn, Helene-Weigel-Platz 8, 12681 Berlin, Raum 312:

 

Montag 15-17 Uhr
Dienstag 10-12 Uhr
Mittwoch 15-18 Uhr
Donnerstag 12-16 Uhr

 

Telefonisch sind wir unter 030 902935820 erreichbar

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