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Waffen schaffen keinen Frieden!

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine Anfang diesen Jahres ist Krieg wieder so präsent für uns wie schon lange nicht mehr. Krieg in Europa war lange Zeit unvorstellbar und so hat es auch nicht verwundert, dass dieser Krieg, dessen Beginn schon im Jahre 2014 war, die Medien, die Gesellschaft und unser Leben beschäftigt hat und immer noch beschäftigt wie kein anderer militärischer Konflikt in der jüngsten Vergangenheit. Milliarden werden von der Bundesregierung bereitgestellt um die Ukraine mit Panzern und Waffen zu unterstützen und für die Aufrüstung der Bundeswehr.

Vergessen, die Tatsache, dass Waffen keinen Frieden schaffen, das Gewalt Gegengewalt erzeugt, wie uns die Vergangenheit nur allzu oft gelehrt hat. Milliarden die für unnötiges Blutvergießen ausgegeben werden, anstatt für Projekte, die wirklich der Menschheit weiterhelfen und Frieden spenden können.

Vergessen scheint auch, dass dieser Krieg, so furchtbar er ist, nicht der einzige militärische Konflikt in der Gegenwart ist. Im Jahr 2021 registrierte die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) 28 kriegerische Auseinandersetzungen weltweit, am meisten betroffen sind Asien und Afrika. Erschreckend hierbei die Zahl der Kriege die bereits vor den 1990er Jahren bestanden und immer noch andauern, fünf Kriege und ein bewaffneter Konflikt zählt das AKUF auf. Länder und Regionen also in denen Generation von Kindern heranwachsen ohne jemals Frieden gekannt zu haben. Seit 2020 sind jeweils zwei weitere Kriege und bewaffnete Konflikte hinzugekommen, wie zum Beispiel in Äthiopien und Indonesien.

Diese Zahlen zeigen deutlich, dass mit Waffen kein Frieden zumachen ist, im Gegenteil, die Kriege dauern an, über Jahre und Jahrzehnte. Vielmehr muss nach den Ursachen und Auslösern für Konflikte und Kriege geschaut werden und Wege zur friedlichen Lösung dieser Probleme gefunden werden.

Setzen wir uns ein für mehr Menschlichkeit, Akzeptanz und eine Welt, die Zukunftsperspektiven für alle bietet, egal ob im globalen Norden oder Süden, dann können wir Frieden schaffen!

 

Sarah Fingarow und Bjoern Tielebein, Fraktionsvorsitzende

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