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Sozialarbeit in Unterkünften für Geflüchtete und Wohnungslose

Aktuell fliehen viele Menschen vor dem Krieg aus der Ukraine nach Deutschland. In Berlin kamen in den vergangenen Tagen mehrere Tausend Menschen täglich an. Diese Menschen brauchen auch Unterstützung durch Sozialarbeiter*innen. Die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf hat deshalb einen Antrag für Sozialarbeit in allen Unterkünften für Geflüchtete in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingebracht, der in der Sitzung der BVV am 24. März 2022 beschlossen wurde. Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende Sarah Fingarow:

Viele Geflüchtete – darunter aktuell viele Frauen und Kinder – kommen traumatisiert nach Deutschland. Sie brauchen die Unterstützung durch Sozialarbeiter*innen, die ihnen helfen in Deutschland anzukommen, eine erste Orientierung zu anstehenden Antragsverfahren geben, bei Behördenangelegenheiten unterstützen und in gezielte Beratungsangebote verweisen können. Um dem stark steigenden Bedarf an Unterbringungsplätzen zu gewährleisten, werden aktuell Plätze in Hotels oder Pensionen angemietet. Dort gibt es jedoch keinerlei Sozialarbeit vor Ort.

Wir haben deshalb das Bezirksamt aufgefordert, für alle Menschen, die im Bezirk Marzahn-Hellersdorf als geflüchtete bzw. wohnungslose Menschen untergebracht werden, eine regelmäßige Sozialarbeit in der jeweiligen Einrichtung zu gewährleisten. Dabei soll eine Vergabe an erfahrene Träger der Geflüchteten- und Wohnungslosenunterbringung bzw. eine Anbindung an bestehende Unterkünfte geprüft werden.

 

 

Sprechzeiten

im Rathaus Marzahn, Helene-Weigel-Platz 8, 12681 Berlin, Raum 312:

Dienstag 10-12 Uhr
Mittwoch 15-17 Uhr

 

Telefonisch sind wir unter 030 902935820 erreichbar am:

Montag 16-18 Uhr
Dienstag 10-12 Uhr
Mittwoch 15-17 Uhr
Donnerstag 15-18 Uhr

Vereinbarung R2G