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Sarah Fingarow (Mitte) und Maja Loeffler (3.v.l) neben Akteurinnen aus dem Bezirk.

Tag gegen Gewalt gegen Frauen: Das Schweigen brechen

Der November steht ganz im Zeichen des Internationalen Tages zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen. Die Zahlen zu Gewalt gegen Frauen sind alarmierend und seit vielen Jahren unverändert. Viele Frauen schweigen, auch aus Scham, weil geschlechtsspezifische Gewalt immer noch individualisiert wird.

Gewalt gegen Frauen findet häufig im eigenen Zuhause statt, im Privaten, und kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Im Durchschnitt wird jeden 3. Tag in Deutschland gewaltsam eine Frau getötet, häufig durch einen (Ex-)Partner. Die Dunkelziffern zu sexueller und häuslicher Gewalt sind besorgniserregend hoch. Geschlechtsspezifische Gewalt geht uns alle an, sie kommt in allen Schichten vor und ist ein gesellschaftliches Problem.

Dazu unsere Sprecherin für Gleichstellung, Sarah Fingarow:

Die Zahlen zu Gewalt sind erschütternd, auch in unserem Bezirk. So versuchte ein Mann aus Hellersdorf im September 2019, seine vom ihm getrennt lebende Frau zu töten. Das konnte glücklicherweise verhindert werden. Geschlechtsspezifische Gewalt ist kein „Familiendrama“, wie manche Medien titeln, sondern ein strukturelles Problem, für das es umfassende gesellschaftliche Lösungen braucht. Sexismus ist dabei keine Lappalie, sondern die Wurzel des Problems, das es zu bekämpfen gilt. Die Fraktion DIE LINKE setzt sich für den Ausbau der Zufluchtswohnungen für gewaltbetroffene Frauen in Marzahn-Hellersdorf ein. Wir sagen laut und deutlich Nein zu Gewalt gegen Frauen. Wir schätzen und unterstützen die Arbeit des Arbeitskreises gegen Häusliche Gewalt und unsere Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Maja Loeffler.

Am 25. November 2019, am Tag gegen Gewalt gegen Frauen findet vom 15:30 bis 20:00 Uhr eine Aktion im Frauenzentrum Matilde e.V und im Kiez Kastanienboulevard statt. Eröffnung durch Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle mit Ausstellungseröffnung und Lesung, Info- und Aktionsstand, Beratungen, Plakat- und Postkartenaktion, Verteilen der Broschüre und Beutel, Aktion “Gewalt kommt nicht in die Tüte” mit lokalen Akteuren.

Für betroffene Frauen in Marzahn-Hellersdorf ist der Arbeitskreis Marzahn-Hellersdorf gegen häusliche Gewalt Ansprechpartnerin und hat Adressen und Informationen zusammengetragen.


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An Sitzungstagen der BVV (am dritten oder vierten Donnerstag im Monat) ist das Fraktionsbüro geschlossen.