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Ein etwas anderes Gedenken: Wie wir im Bezirk den 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus begehen

Am Abend des 21. April 1945 überschritt die 5. Stoßarmee der 1. Weißrussischen Front die östliche Grenze der damaligen Reichshauptstadt Berlin. Die Rote Armee erreichte das Gebiet des heutigen Bezirkes Marzahn-Hellersdorf. Das endgültige Ende der Nazi-Diktatur war nur noch eine Frage von Tagen.

Das „Haus der Befreiung 21. April 1945“ kennzeichnet, wo die Rote Armee die Stadtgrenze erreicht hat, und gilt uns heute als ein Denkmal.

Im Jahr 2002 war ich mit Sabine Schwarz, damals Bezirksvorsitzende der PDS, und einem Pressefotografen an dem Haus in der Landsberger Allee 563. Wir legten Blumen nieder und beschlossen, das Gedenken künftig würdiger zu gestalten. Es wurde alljährlich ein wichtiger Termin unserer Bezirksorganisation, nicht allein für Genossinnen und Genossen. 

So hieß es 2010 in einem Aufruf:

Marzahn-Hellersdorf sagt DANKE, THANK YOU & MERCI. Wir möchten den anstehenden Jahrestag gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, mit antifaschistischen Initiativen und Projekten, mit demokratischen Parteien und Zeitzeugen begehen. (….) Wir möchten an diesem Tag an die Verbrechen der Nazis erinnern und den Soldatinnen und Soldaten der Befreiermächte danken. Wir möchten der Opfer der 12-jährigen NS-Herrschaft gedenken und uns gemeinsam gegen jede Form von neu aufkommendem Nationalismus, gegen Rassismus, die Herabwürdigung anderer Völker und Kulturen, gegen Fremdenfeindlichkeit, für ein friedliches und respektvolles Miteinander aller Menschen in der heutigen Bundesrepublik Deutschland einsetzen. UnterzeichnerInnen: DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf, Bündnis 90/Die Grünen Marzahn-Hellersdorf, SPD Marzahn-Hellersdorf, Antifaschistisches Bündnis Marzahn-Hellersdorf.

Später ging leider die Kultur der gemeinsamen Einladung verloren. Das sollte uns nicht daran hindern, die Veranstaltung wieder gemeinsam zu gestalten. 

Für dieses Jahr waren die Vorbereitungen getroffen: Mehrere Botschaften hatten ihre Teilnahme zugesagt, die demokratischen Parteien und Organisationen im Bezirk waren eingeladen. Den Grund für die notwendige Absage kennen alle.

Aber es gibt eine andere Möglichkeit des würdigen Erinnerns: Wir können – allein oder zu zweit - vom 21. April bis 8. Mai an den mehr als 50 Gedenkorten im Bezirk zum Beispiel an Denkmalen und „Stolpersteinen“ gedenken. Und das werden bestimmt viele LINKE tun. Zum 75. Jahrestag der Befreiung wird es ein besonderes Gedenken sein, ein stilles Gedenken.

Wir bekunden: DANKE, СПАСИБО, THANK YOU & MERCI. Und: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Ein paar Vorschläge, an welchen Orten wir im Bezirk gedenken können, hat Kristian Ronneburg, Bezirksvorsitzender der LINKEN in Marzahn-Hellersdorf:

Marina Richter-Kastschajewa


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