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Ehrung für die kommunistischen Widerstandskämpfer/innen Marie-Luise und Carl Hotze

Heute wurden An der Wuhle 41 zwei Stolpersteine für die kommunistischen Widerstandskämpfer/innen Marie-Luise und Carl Hotze verlegt, die während der NS-Zeit eine jüdische Familie versteckt hatten – die Witwe Anna Degen und ihren 11-jährigen Sohn Michael. Kurz, bevor die beiden von den Nazis entdeckt wurden, sprangen sie aus dem Fenster und konnten sich so retten. Die Hotzes wurden ins Konzentrationslager verschleppt. Marie-Luise Hotze wurde ermordet. Die Familie Degen und Carl Hotze überlebten.

Initiiert haben die Verlegung der Stolpersteine Cindy und Angelika Wewerka aus Biesdorf. Sie lasen aus Michael Degens Buch „Nicht alle waren Mörder“ vor und erinnerten an die Geschichte des Hauses An der Wuhle 41. Unsere Bezirksstadträtin Juliane Witt (DIE LINKE) sprach über den Mut und den Widerstandsgeist der Hotzes. Auch in heutigen Zeiten bräuchte es mehr Menschen, die klar Position gegen Antisemitismus und Ausgrenzung beziehen.

Der nunmehr 87-jährige Michael Degen lebt heute übrigens in Hamburg und ist ein in ganz Deutschland bekannter Schauspieler geworden. Seine Geschichte wurde 2006 verfilmt ("Nicht alle waren Mörder"). Leider konnte er nicht persönlich anwesend sein. Cindy Wewerka übermittelte seine herzlichen Grüße. Er freue sich sehr, dass die Hotzes nun auch ein Gedenken erhalten.

Die Stolpersteine wurden vom Künstler Gunter Demnig verlegt. Musikalisch begleitet hat das Programm Thomas Krüger - Mr. Pianoman.

Künstler Günter Demnig
Die Initiatorinnen Cindy und Angelika Wewerka aus Biesdorf.
Bezirksstadträtin Juliane Witt (DIE LINKE)
Thomas Krüger - Mr. Pianoman

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