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Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen ist ein globales Phänomen und eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. Geschlechtsspezifische Gewalt kann überall auftreten: auf der Straße, bei der Arbeit oder zuhause. Sie fängt an bei Alltagssexismus, Stalking, Belästigung, geht über häusliche Gewalt und Vergewaltigung bis hin zu Femiziden.

In Deutschland ist jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer oder sexualisierter Gewalt geworden, das sind mehr als 12 Millionen Frauen und in etwa der Hälfte der Fälle ist der Partner für die Gewalttaten verantwortlich. Alle 45 Minuten wird eine Frau in Deutschland Opfer durch gewalttätige Übergriffe ihres Mannes, jeden dritten Tag tötet ein Mann seine Partnerin oder Expartnerin. Dies wird in den Medien, wenn überhaupt darüber berichtet wird, nur allzu oft als Beziehungs- oder Ehedrama dargestellt und damit wird verharmlost, was es wirklich ist: kaltblütiger, oft im Vorfeld geplanter Mord. Diese Verharmlosung muss aufhören, Femizide müssen klar als solche benannt und dargestellt werden. Nur so erreicht man auch die nötige Sensibilisierung unserer Gesellschaft gegenüber dieser Thematik.

Gewalt an Frauen darf nicht mehr als ein Tabuthema gelten, nicht mehr unter dem Deckmantel der Ehe versteckt bleiben, nicht mehr als Beziehungsdrama verharmlost werden. Sie geht uns alle an, sie kann uns alle irgendwann in unterschiedlichster Form betreffen. Wir brauchen vertrauenswürdige und ausreichende Anlaufstellen für betroffene Frauen, die den Frauen mit Unterstützung zur Seite stehen. Und wir brauchen Mitmenschen, die nicht wegschauen, sondern sich einmischen.

Gemeinsam für die Rechte der Frauen – jeden Tag, überall!

Sarah Fingarow, Fraktionsvorsitzende

Sprechzeiten

im Rathaus Marzahn, Helene-Weigel-Platz 8, 12681 Berlin, Raum 312:

 

Dienstag 10-12 Uhr
Donnerstag 14-16 Uhr

 

Telefonisch sind wir unter 030 902935820 erreichbar

Vereinbarung R2G